Die TSG Neustrelitz schlug den FC Hansa Rostock im Endspiel des Landespokals Mecklenburg-Vorpommern mit 3:0 (1:0) und sichert sich damit die Teilnahme am DFB-Pokal 2013/2014. Nicht nur für Hansa-Trainer Marc Fascher ein trauriger Abschied in Neustrelitz.
Zu diesem Pokalabend passte der Platzsturm einiger Hansa-Anhänger nach dem dritten Gegentor des heimischen Regionalligisten. Nach einer kurzen Spielunterbrechung konnte die Partie fortgesetzt werden. Vor insgesamt 4.500 Zuschauern – Rekord in diesem Wettbewerb – trafen die Hausherren durch Gramoz Kurtaj im ersten sowie Kevin Kahlert und Salvatore Rogoli im zweiten Durchgang für den dreifachen Landespokalsieger. Dem FC Hansa Rostock entgeht durch diese Niederlage eine Startprämie von 108.000 Euro, die sie bei der Teilnahme an der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals erhalten hätten.
Am Tag danach distanzierte sich der FC Hansa Rostock in einer Pressemitteilung eindeutig von jeglicher Art der Gewalt und kritisierte das Verhalten einzelner Fans scharf. „Bei aller Enttäuschung über den absolut inakzeptablen Auftritt unserer Mannschaft sollte Jedem bewusst sein, dass man mit solch einem Verhalten unserem Verein und allen am Spiel beteiligten Personen schadet.“, so Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Abrokat, der aber auch die eigenen Spieler in seiner Stellungnahme nicht verschonte. „Auch die unwürdige und charakterlose Vorstellung von Teilen unserer Profis hat dem FC Hansa einen großen Imageschaden zugefügt.“
Habt ihr noch Worte dafür?