Auswärtsschlappe in dieser Höhe zu hoch

Die zweite Mannschaft des FC Hansa Rostock musste beim Auswärtsspiel beim Berliner AK eine derbe 1:5 (0:2)-Schlappe hinnehmen. Bei einem der Geheimfavoriten der Liga – die Berliner verstärkten sich vor der Saison enorm – kamen die Mannen von Trainer Thomas Finck gehörig unter die Räder, an eine derart hohe Niederlage der Hansa Reserve können sich nur die wenigsten erinnern.

Die zweite Mannschaft des FC Hansa Rostock musste beim Auswärtsspiel beim Berliner AK eine derbe 1:5 (0:2)-Schlappe hinnehmen. Bei einem der Geheimfavoriten der Liga – die Berliner verstärkten sich vor der Saison enorm – kamen die Mannen von Trainer Thomas Finck gehörig unter die Räder, an eine derart hohe Niederlage der Hansa Reserve können sich nur die wenigsten erinnern.

Auf dem gefürchteten Kunstrasenplatz entwickelte sich zu Beginn eigentlich eine recht ausgeglichene Partie. Die Rostocker hatten durch Felix Dojahn und Amir Shapourzadeh zwei verheißungsvolle Möglichkeiten selbst in Führung zu gehen. Nach einer halben Stunde begann das Unheil jedoch seinen Lauf zu nehmen. Nachdem Keeper Carsten Busch nach einem Angriff des BAK nicht allzu gut aussah stand es bereits 0:1 (30.). Noch vor der Pause folgte der zweite Gegentreffer, diesmal klingelte es nach einem Konter im Kasten des FCH (34.).

In der zweiten Halbzeit präsentierte sich der FCH II zunächst verbessert, man kam sogar zum Anschlusstreffer. Nach einer Ecke schaltete Anton Müller am schnellsten und konnte sein Team auf 1:2 heranbringen (68.). Im Anschluss an diesen Treffer hatte der FCH sogar die große Chance auf den Ausgleich – doch Zafer Yelen zielte nicht genau genug. Im Gegenzug dann der Konter, der mit dem spielentscheidenden dritten Gegentreffer des BAK (76.). „Im Konter das dritte Tor und dann noch durch einen Sonntagsschuss, das ist schon bitter“, so Trainer Thomas Finck nach dem Spiel deprimiert. Damit war die Partie entschieden, der Tore für den BAK allerdings leider noch nicht genug. Nach einem Missverständnis von Keeper Carsten Busch und Patrick Jahn dann der vierte (84.) und zwei Minuten vor Ende sogar der fünfte Gegentreffer – erneut nach einem Konter (88.). Am Ende stand ein deutlicher 5:1-Erfolg für den BAK – so hatte sich das wohl keiner in Reihen der Hanseaten den Ausflug in die Hauptstadt vorgestellt.

Trainerstimme Thomas Finck

“Nach einer 1:5-Klatsche fehlen einem natürlich die Argumente. Daran haben wir alle natürlich zu knabbern. Die Höhe des Ergebnisses spiegelt aber überhaupt nicht den Spielverlauf wieder. Heute liefen wirklich einige Dinge absolut gegen uns. Nach vorne war unser Spiel heute nicht so schlecht, das Umkehrspiel und das Abwehrverhalten genügte aber bei weitem nicht. Letztlich war es aber ein verdienter Sieg für BAK, in dieser Höhe aber zu hoch. Nun müssen wir uns erst mal wieder berappeln”, so Thomas Finck.

Oberliga Nordost 2005/06, 4. Spieltag
Berliner AK – FC Hansa Rostock II 5:1 (2:0)

Rostock: Busch – Brück, Jonelat, Jahn, Koch (46. Schwandt) – Pett, Yelen (84. Päch), Müller, Dojahn – C. Lange, Shapourzadeh.

Tore: 1:0 (30.), 2:0 (34.), 2:1 Müller (68.), 3:1 (76.), 4:1 (84.), 5:1 (88.).

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Von Arne Taron

Arne arbeite schon seit vielen Jahren als Freier Journalist in Rostock. Zu seinen "Steckenpferden" gehören im Rostocker Sport u.a. die Berichterstattung über den Rostocker Eishockey Club (REC). Zudem berichtet er in der lokalen Sportpresse über den Nachwuchs des FC Hansa Rostock und nicht zuletzt auch über den Rostocker Kreisfußball.

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