Mit Tsiatouchas kam die Wende

Die A-Junioren des FC Hansa Rostock setzten sich mit viel Mühe im Landespokal-Viertelfinale beim 1. FC Neubrandenburg mit 3:2 (0:1) durch. Der favorisierte Bundesligist musste beim Regionalligisten einen 0:2-Rückstand aufholen und stellte den Einzug ins Halbfinale erst zwei Minuten vor Ultimo sicher.

Die A-Junioren des FC Hansa Rostock setzten sich mit viel Mühe im Landespokal-Viertelfinale beim 1. FC Neubrandenburg mit 3:2 (0:1) durch. Der favorisierte Bundesligist musste beim Regionalligisten einen 0:2-Rückstand aufholen und stellte den Einzug ins Halbfinale erst zwei Minuten vor Ultimo sicher.

Die Rostocker fingen in den ersten zehn Minuten stark an, schienen ihrer Favoritenrolle auch gerecht werden zu wollen. Tom Wilke und Lucas Albrecht ließen jedoch gute Möglichkeiten aus. In der Folgezeit gaben die Gäste das Spiel jedoch mehr und mehr aus der Hand. Den Schützlingen von Trainer Michael Hartmann unterliefen nun viele einfache Fehler und die Neubrandenburger schienen zudem einen Tick aggressiver zu sein. Insofern verdienten sich die Gastgeber auch die 1:0-Führung (21.). Das Spiel des FCH blieb bis zur Pause recht zerfahren, es wollte noch nicht viel gelingen.

Alle in der Halbzeitpause gefassten Vorsätze wurden dann auch schon nach einer Minute in der zweiten Hälfte durch das 2:0 der Platzherren über den Haufen geworfen (46.). Bei diesem Gegentor machte Hansa-Keeper Florian Kirsch keine gute Figur. In der Phase nach dem zweiten Treffer hätten sich die Rostocker nicht über ein drittes Tor beschweren können. Nur langsam besannen sich die jungen Hanseaten wieder auf ihre Fähigkeiten und kämpften sich ins Spiel zurück. Nun kamen auch konditionellen Vorteile der Gäste zum Vorschein. Mit der Einwechslung des Stürmers Vasilios Tsiatouchas bewies Trainer Hartmann zudem ein glückliches Händchen. Nach Vorarbeit von Tommy Grupe konnte Tsiatouchas zunächst für den Anschlusstreffer (76.) und wenige Minuten später, diesmal nach Vorlage von Rausch, für den Ausgleich sorgen (78.). Die Neubrandenburger waren in den Schlussminuten nun stehend KO. Die Rostocker nutzten hingegen eiskalt noch eine weitere Chance. Diesmal war es der ebenfalls eingewechselte Moris Fikic, der eine Vorlage von Grupe verwertete. Sein Schuss aus 13 Metern schlug unhaltbar im linken unteren Toreck ein (88.). Für eine Schlussoffensive hatten die Platzherren, die dicht an einer Überraschung dran waren, keine Kraft mehr.

„Lange Zeit war unsere Leistung schon sehr enttäuschend. Wie die Mannschaft in der Schlussphase dieses Spiel dann aber noch gedreht hat, dafür muss man ihr ein Kompliment machen. Insgesamt ist das Weiterkommen das Wichtigste. Wir haben heute zu viele Fehler gemacht und müssen das schleunigst wieder abstellen.“, so Trainer Michael Hartmann.

In der A-Junioren-Bundesliga geht es für den FCH mit dem Heimspiel gegen den HSV am kommenden Sonntag um 12 Uhr weiter.

A-Junioren-Landespokal MV 2008/09, Viertelfinale
1. FC Neubrandenburg – FC Hansa Rostock 2:3 (1:0)

Rostock: Kirsch – Schumski, Grupe, Schameitke (46. Fikic), Steinfeld – Wilke, Pannewitz, Rausch, Starke – Borchert (74. Tsiatouchas), Albrecht.

Tore: 1:0 (21.), 2:0 (46.), 2:1 Tsiatouchas (76.), 2:2 Tsiatouchas (78.), 2:3 Fikic (88.).

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Von Arne Taron

Arne arbeite schon seit vielen Jahren als Freier Journalist in Rostock. Zu seinen "Steckenpferden" gehören im Rostocker Sport u.a. die Berichterstattung über den Rostocker Eishockey Club (REC). Zudem berichtet er in der lokalen Sportpresse über den Nachwuchs des FC Hansa Rostock und nicht zuletzt auch über den Rostocker Kreisfußball.

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