Saisonstart: So kann es bleiben

Nach dem vergangenen Wochenende wissen wir nun, dass es ziemlich tödlich enden kann, wenn man auf die ganz großen Veranstaltungen geht. 20 (im Moment) Tote nach dieser Einlass-Katastrophe zur Loveparade in Duisburg.

Nach dem vergangenen Wochenende wissen wir nun, dass es ziemlich tödlich enden kann, wenn man auf die ganz großen Veranstaltungen geht. 20 (im Moment) Tote nach dieser Einlass-Katastrophe zur Loveparade in Duisburg. „Bloß gut dass wir jetzt 3. Liga spielen“ fällt mir da spontan ein. Und auch wenn ihr jetzt denkt „man wie respektlos“, ich meine es ernst: Jeden Samstag schieben sich in der ersten und zweiten Bundesliga kleine bis ausgewachsene Großstädte in ziemlich enge Stadien. Und vor allem Gästefans erleben immer wieder die Methode, die in Duisburg zur Katastrophe führte: zehn Drehkreuze und nur eines geöffnet! Ich hoffe, dass jene die die Sicherheitskonzepte für Stadien erstellen genau auf die Ermittlungen aus Duisburg schauen, und bereit sind zu lernen. Den Angehörigen der Opfer dieses Wahnsinns kann ich nur sagen: Sie sind vor uns, nicht von uns gegangen.

Und damit zurück zur 3. Liga und unserem FCH. Also wenn mich HANSA-Kumpel Maik nicht letzte Woche angerufen hätte, um zu fragen ob ich mit nach Erfurt zum ersten Auswärtsspiel fahre, ich hätte den Saisonauftakt wohl verpasst. Es ist so ungewohnt schon vor dem letzten Testspiel der Sommerpause, der ersten DFB-Pokalrunde, die Spieltage zu planen, dass ich im Moment noch leicht überfordert bin. Die WM ist gerade mal zwei Wochen vorbei, der tropische Sommer macht mal ne Pause und da spielt HANSA schon wieder, und wie! Mit Paule Beinlich als Manager, dem 80iger Jahre Brustring auf dem Trikot und mit einer ganzen Südkurve als Fansupport. Ach ja, und erfolgreich, 3:0 gegen Aalen im Ostseestadion.

Oder war’s Ahlen? Das ist echt noch ein Problem in dieser Liga, die Orte an denen wir nun spielen (müssen). Okay die ostdeutschen Städte kennt man noch aus Oberliga-Zeiten (mal von Babelsberg abgesehen, aber wer weiß denn nicht wo die Filmstadt liegt), Koblenz und Wehen-Wiesbaden sind aus der Zweitliga-Zeit bekannt, aber wo liegt eigentlich dieses Heidenheim, oder Sandhausen (letzteres hier bei mir um die Ecke)? Da muss man sich echt erstmal umstellen. Leichter fällt die Gewöhnung an die neue Liga allerdings beim Blick auf die Tabelle nach dem ersten Spieltag…

So kann es bleiben, für eine Saison!

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Von Olaf Peters

Olaf Peters, Jahrgang 1971, war mit sieben das erste Mal im Ostseestadion und leidenschaftet seit dem mit unserem FCH.

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