Spektakulärste Aufholjagd der 3. Liga in Sicht

Bevor wir nun am Samstag nach Wiesbaden fahren und den Beginn der spektakulärsten Aufholjagd in der Geschichte der 3. Liga erleben (hoffentlich, Darmstadt ist der Maßstab), muss ich noch ein paar schriftliche Gedanken loswerden zu einigen Ereignissen in der jüngeren FC HANSA-Historie.

Bevor wir nun am Samstag nach Wiesbaden fahren und den Beginn der spektakulärsten Aufholjagd in der Geschichte der 3. Liga erleben (hoffentlich, Darmstadt ist der Maßstab), muss ich noch ein paar schriftliche Gedanken loswerden zu einigen Ereignissen in der jüngeren FC HANSA-Historie. Mir geht es um die Veröffentlichung der sogenannten „Lizenz-Kollektion“ vor einigen Wochen (das T-Shirt ist längst gekauft, natürlich Premium für 19,65 mit Aufkleber!). Schon allein der Name! Wie kommt man denn auf so was? Hab ich irgendwas verpasst und der DFB verlangt jetzt jedes Mal ne Obertrikotagen-Kollektion für die Lizenz-Erteilung? Oder reichten die 20.000 Tickets fürs „Marten vs. Paul“-Spiel dann doch nicht für die Nachlizenzierung und nun müssen noch 10.000 Shirts verkauft werden?

Im Ernst, der Titel für diese Kollektion geht gar nicht. Aber was mir an dieser Mustersammlung für Oberbekleidung wirklich ein wenig Angst macht, ist ihr Inhalt, oder der Aushalt, also das was außen drauf ist, der Aufdruck der quasi der Inhalt ist. Denn mir als glaubender evangelischer Christ fiel natürlich sofort auf, dass in diesem Textildruck die Bibel mit den Worten „Glaube, Liebe, Hoffnung“ zitiert wird. Und da mein geliebter FC HANSA nicht gerade bekannt dafür ist, eine große Nähe zur Kirche zu haben (ich würde mich nicht wundern, wenn auf der Gründungsversammlung nicht mal ein Pfaffe anwesend war), war meine erste Reaktion auf diese Kollektion: „Ach du Scheiße, das sieht wie der Wunsch nach der letzten Ölung aus!“ Ich hab keine Ahnung warum Katholiken der Meinung sind, sie müssten vor ihrem Abgang nochmal geölt werden, aber man kennt diesen Wunsch ja auch als Nicht-Katholik aus diversen Filmen und weiß daher, was er bedeutet.

„Glaube, Liebe, Hoffnung“ im vereinsinternen Sprech heißt es dazu: „mit diesem Slogan verbinden wir unsere große Liebe zum Verein, (auch wenn unsere Kogge derzeit mächtig Gegenwind hat). Und damit liegen die Texter, theologisch, ziemlich richtig. Denn in der Bibel heißt es vollständig und korrekt: „Auch wenn alles einmal aufhört – Glaube, Hoffnung und Liebe nicht. Diese drei werden immer bleiben; doch am höchsten steht die Liebe.“ (Das Ganze steht übrigens am Ende eines ziemlich geilen Kapitels über die Liebe im 1. Korinther 13, falls das jemanden interessiert). Auch die Bibel sagt, unsere Liebe zum FCH ist das, was am meisten zählt. Egal, wie jeder Einzelne von euch sie aus- und durchlebt, bewahrt sie euch. Aber auch der Glaube bleibt bis zum Schluss. Der Glaube, dass unsere Kogge niemals untergeht und wir irgendwann wieder in die geilen Stadien dieser Nation fahren. Und natürlich die Hoffnung. Die stirbt bekanntlich zuletzt (obwohl jetzt wisst ihr, dass die Liebe wichtiger ist:) und die sollte an jedem Spieltag erst enden, wenn das Spiel abgepfiffen ist. Und nicht schon nach 50 Minuten wie beim Spiel in Regensburg!

„Gaube, Liebe, Hoffnung“ sind drei ziemlich starke Worte. Ob sie Worte bleiben, oder Werte werden, liegt bei uns. AFDFCH! (das steht auch auf diesen Shirts).

Ein blau-weißes „Sport frei“ vom Rhein an die Ostsee
OLAF PETERS, Ludwigshafen am Rhein

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Von Olaf Peters

Olaf Peters, Jahrgang 1971, war mit sieben das erste Mal im Ostseestadion und leidenschaftet seit dem mit unserem FCH.

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