Confed-Cup und die U21-EM

Wenn nach längerer Zeit wieder ein HANSA-Newsletter im Postfach liegt, in der ARD verdiente Frauenfußballerinnen durchsichtige Plastikkugeln umrühren und man endgültig den Überblick auf dem Transfermarkt verliert, dann ist das Ende der Sommerpause in Sicht.

Wenn nach längerer Zeit wieder ein HANSA-Newsletter im Postfach liegt, in der ARD verdiente Frauenfußballerinnen durchsichtige Plastikkugeln umrühren und man endgültig den Überblick auf dem Transfermarkt verliert, dann ist das Ende der Sommerpause in Sicht. Obwohl sie in diesem Jahr, auch ohne W- oder EM, durchaus kurzweilig war. Logisch wenn man bedenkt, was alles passiert ist: Da entpuppen sich viele Iraner als gar nicht so tuchbedeckte, wächtergläubige Lemminge, bei uns streiten sich die Politiker darüber, wann denn die nächste Steuererhöhung kommt (dabei steht der Termin längst fest: 27. September ist Bundestagswahl und wir Raucher und Trinker dürfen garantiert wieder als Erste dran glauben!) und in den USA werden frühere Helden zu 150 Jahren Knast verurteilt. Ach ja und Michael Jackson ist auch noch gestorben (Rest in Peace, ich muss noch die Amiga-“Thriller“ abstauben, fällt mir gerade ein).

Und dann waren da ja auch noch zwei Fußball-Turniere im vergangenen Monat, der Confed-Cup und die U21-EM. Klar, am Anfang haben mich beide auch nicht sonderlich interessiert, aber ab dem letzten Vorrundenspiel der deutschen U21er gegen England habe ich mir dann doch einiges live rein gezogen. Und speziell das Spiel der Amis (mit nem Hanseat im Aufgebot, Heath Pearce) gegen Spanien in Südafrika hat mich sehr amüsiert. Es war schön an zu sehen, wie die, momentan, angeblich beste Nationalmannschaft der Welt gegen den (ehemaligen) Zwerg, USA, einfach keinen Stich sah. Oder wie unsere U21er mit italienischer Spielweise gegen Italien ins Finale einzogen. Und wer die Schlussminuten im Spiel Spanien gegen Südafrika nicht gesehen hat, ist selber Schuld. In dieser Aufzählung darf aber natürlich nicht der grandiose 4:0-Sieg unserer Mannschaft über England fehlen. Geiles Spiel (abgesehen von Bela Rethy, der ständig von Briten statt Engländern faselte) und schön, dass wir uns nun auch in der Nationalmannschaft Namen wie Müller, Schneider, Kahn ab- und Özil, Khedira, Castro angewöhnen sollten.

Und zwei weitere positive Effekte hatten diese beiden Turniere noch, man konnte sich schon mal an die Geräuschkulisse bei der WM 2010 gewöhnen und hatte wieder so was wie einen normalen Spieltag-Rhythmus unter der Woche: Mittwoch Confed-Cup im DSF, Freitag U21-EM im ZDF, Sonntag wieder DSF und Montag nochmal ZDF. Ja, so könnte jede Woche sein, wenn es nur endlich wieder soweit ist!

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Von Olaf Peters

Olaf Peters, Jahrgang 1971, war mit sieben das erste Mal im Ostseestadion und leidenschaftet seit dem mit unserem FCH.

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