Staffelsieg denkbar knapp verpasst

Auch die A-Junioren des FC Hansa Rostock schlugen die Gäste aus der Lausitz 2:0 (2:0), verpassten aber trotzdem den Staffelsieg der Bundesliga Nord/Nordost um Haaresbreite, da auch Werder Bremen zu einem Erfolg, wenn auch erst in der Schlussminute, kam.

Auch die A-Junioren des FC Hansa Rostock schlugen die Gäste aus der Lausitz 2:0 (2:0), verpassten aber trotzdem den Staffelsieg der Bundesliga Nord/Nordost um Haaresbreite, da auch Werder Bremen zu einem Erfolg, wenn auch erst in der Schlussminute, kam.

Der gelbgesperrte Georg Schumski hatte einen „heißen“ Draht nach Jena und war in ständigen Kontakt und über den Spielstand informiert. Als die Partie in Rostock zu Ende war, wurde in Jena noch gespielt. Alle warteten gespannt auf den Schlusspfiff, wo dann in der Nachspielzeit tatsächlich noch der 2:1-Siegtreffer für die Bremer fiel. Die Enttäuschung bei den jungen Rostockern war verständlicherweise riesengroß. „Das tut mir sehr leid für die Jungs. Das ist schon sehr bitter. Aber so ist eben Fußball. Vergleichbar war diese Situation ja schon fast mit den Schalkern, denen von den Bayern in der Nachspielzeit noch die Meisterschaft entrissen wurde. Heute haben wir halt nicht das nötige Quäntchen Glück gehabt. Auch wir hatten in dieser Saison schon Glück, so wie beispielsweise beim knappen Sieg zuletzt in Hannover oder bei unserem Spiel in Bremen, als wir in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielten.“, so Trainer Michael Hartmann. In Jena spielten sich teilweise dramatische Szenen ab. So verschossen die Bremer zwei Elfer, einen Elfer setzten die Jenenser zudem an den Pfosten. Bei einem Unentschieden wären die Rostocker am Ende Erster gewesen und hätten damit in den Halbfinalspielen um die deutsche A-Junioren-Meisterschaft gestanden.

Im Spiel gegen die Cottbusser mobilisierte der FCH noch einmal alle Kräfte und kam letztlich durch einen Doppelschlag innerhalb von fünf Spielminuten zum Sieg. Tom Weilandt (28.) mit einem herrlichen Schlenzer und Moris Fikic (33.), nach toller Vorarbeit von Weilandt, sorgten mit ihren Toren bereits in der ersten Halbzeit für die 2:0-Führung. Der Beginn der Partie hatte eigentlich den Cottbussern gehört. Die jungen Hanseaten wirkten zu Beginn noch nervös. Erst nach 15 Spielminuten kamen die Gastgeber zunehmend besser ins Spiel. Die Gäste waren jedoch immer gefährlich und hatten ebenfalls ihre Möglichkeiten. Kevin Müller hatte ordentlich zu tun, konnte seinen Kasten mit teilweise starken Paraden aber bis zum Ende sauber halten.

In der zweiten Halbzeit hatte der FCH dann mehr vom Spiel, versäumte es aber das dritte Tor zu machen. Gegen Ende des Spiels wurde das Spiel dann zunehmend zerfahrener. Die Platzherren schienen da (verständlicherweise) aber auch gedanklich in Jena zu sein. „Das es so am Ende kommt ist natürlich sehr schade. Aber nichts desto trotz haben wir 31 Punkte in der Rückrunde geholt und insgesamt eine tolle Serie gespielt. Nun ist erst einmal Urlaub angesagt, den hat sich die Mannschaft auf jeden Fall verdient. Start der Vorbereitung ist dann am 6. Juli“, so Michael Hartmann.

Für die kommenden Saison wird mit einem Kader von 17 Spielern geplant. Eventuell wird von extern noch ein Akteur geholt. Geplant sind unter anderem ein Vorspielen eines ungarischen Nachwuchsnationalspiers und eines Akteur aus Bremen.

A-Junioren-Bundesliga 2008/09
FC Hansa Rostock – FC Energie Cottbus 2:0 (2:0)

Rostock: K. Müller – Zittlau, Grupe, Götzl (57. Wilke), Rausch – Borchert (83. Schameidtke), Tsiatouchas (65. Albrecht), Weilandt, Pannewitz – Steinfeldt, Fikic (71. Starke).

Tore: 1:0 Weilandt (28.), 2:0 Moris Fikic (33.).

Schiedsrichter: Siebert (Berlin).

Gelbe Karten: Zittlau – Henkel.

Zuschauer: 250.

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Von Arne Taron

Arne arbeite schon seit vielen Jahren als Freier Journalist in Rostock. Zu seinen "Steckenpferden" gehören im Rostocker Sport u.a. die Berichterstattung über den Rostocker Eishockey Club (REC). Zudem berichtet er in der lokalen Sportpresse über den Nachwuchs des FC Hansa Rostock und nicht zuletzt auch über den Rostocker Kreisfußball.

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