Dank Kühns Dreierpack an der Spitze

Die zweite Mannschaft des FC Hansa Rostock hat bei schwierigsten Wetterverhältnissen am gestrigen Freitagabend seine weiße Heimweste behalten können. Gegen das Tabellenschlusslicht Ludwigsfelder FC gab es einen ungefährdetes 4:1 (1:0) – bereits der elfte Sieg im elften Heimspiel.

Die zweite Mannschaft des FC Hansa Rostock hat bei schwierigsten Wetterverhältnissen am gestrigen Freitagabend seine weiße Heimweste behalten können. Gegen das Tabellenschlusslicht Ludwigsfelder FC gab es einen ungefährdetes 4:1 (1:0) – bereits der elfte Sieg im elften Heimspiel. Damit konnten sich die Rostocker zumindest für eine Nacht die Tabellenführung der NOFV-Oberliga Nord sichern.

In der ersten Halbzeit brauchten die Rostocker zunächst einige Zeit, um ins Spiel zu kommen. Patrick Kühn setzte in der 25. Minute noch einen Schuss über das Tor des LFC, in der 33. Spielminute machte er es besser, entwischte seinem Bewacher und nutzte die kleine Unentschlossenheit des Keepers und überlupfte diesen gekonnt zum 1:0 (33.). Drei Minuten später scheiterte Fikic nach Hereingabe von Rausch aus Nahdistanz am Schlussmann. Es ging mit der knappen aber verdienten Führung gegen tief stehende Gäste in die Pause. In der zweiten Hälfte agierten die Rostocker dann von Beginn an druckvoll und kamen schnell zum zweiten Treffer. Zunächst traf Kunstmann nur den Innenpfosten, im Nachsetzen war wiederum Kühn zur Stelle (48.). Wenig später vergab Kunstmann eine gute Chance zur Vorentscheidung (53.). Wie aus heiterem Himmel kamen die Gäste dann zum Anschlusstreffer – Weller nutzte die Unordnung in der Defensive und traf mit schönen Volleyschuss aus 18 Metern. In den folgenden Minuten hatte der FCH II Mühe die nötige Ordnung wieder in die eigenen Reihen zu bekommen. Glück für die Rietentiet-Jungs als Naofumi vorbeischoss (67.) und Krüger mit einem Kopfball nur die Latte traf (76.). Erneut war es dann aber der überragende Patrick Kühn, der einen Pass von Max Kremer aufnahm und klasse in den Winkel des LFC-Kastens vollstreckte (83.). Nach einer Ecke von Rico Gladrow gelang dem eingewechselten Mathias Wenger per Kopfball sogar noch der vierte Treffer zum Endstand (87.).

Trainer Axel Rietentiet: „Das waren heute natürlich sehr schwierige Windverhältnisse. Wir brauchten einige Zeit um ins Spiel zu kommen, sind dann aber etwas glücklich in Führung gegangen. Spielentscheidend war für mich das zweite Tor. Das Gegentor darf so dann einfach nicht fallen, da müssen wir einfach vor den Ball kommen und klären. In der Phase nach diesem Tor hatten wir natürlich etwas Dusel. Am Ende ist das 4:1 sicherlich ein Tor zu hoch. Die Ludwigsfelder haben das insgesamt schon nicht schlecht gemacht. Wir haben die Pflichtaufgabe gelöst und freuen uns erst einmal über die Tabellenführung.“

Oberliga Nord 2010/11, 24. Spieltag
FC Hansa Rostock II – Ludwigsfelder FC 4:1(1:0)

Rostock: Kerner – Schumski, Grundmann, Steinfeldt, Lange (60. Starke) – Rausch, Fikic, Becker (76. Wenger), Gladrow – Kühn, Kunstmann (69. Kremer).

Tore: 1:0 Kühn (33.), 2:0 Kühn (48.), 2:1 Weller (61), 3:1 Kühne (83), 4:1 Wenger (87.).

Schiedsrichter: Christian Paul (Berlin).

Gelbe Karten: Keine – Bartusch, Toth.

Zuschauer: 60.

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Von Arne Taron

Arne arbeite schon seit vielen Jahren als Freier Journalist in Rostock. Zu seinen "Steckenpferden" gehören im Rostocker Sport u.a. die Berichterstattung über den Rostocker Eishockey Club (REC). Zudem berichtet er in der lokalen Sportpresse über den Nachwuchs des FC Hansa Rostock und nicht zuletzt auch über den Rostocker Kreisfußball.

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