Das Leben ist schön

Man, ist das ein schönes Leben gerade, oder? Frühlingshafte Temperaturen (zumindest hier bei mir), der HSV macht sich auf den Rasen vorm Hamburg-Derby, Eminem kriegt keinen Grammy, wir schlagen endlich Italien (so gut wie), Lena Dingsbums will jetzt schon keiner mehr hören, Faxgeräte entscheiden über Wohl und Werden eines ganzen Fußballvereins, Thomas Gottschalk hört auf zu wetten, ich bin mittlerweile 40, in London schlägt eine Oma Juwelenräuber in die Flucht und die beiden zur Zeit attraktivsten deutschen Bundespolitikerinnen streiten bei Anne Will so unterhaltsam um fünf Euro mehr oder weniger für die Kollegen von der Hartz4-Front, dass man nicht mal mehr wegzappen will.

Man, ist das ein schönes Leben gerade, oder? Frühlingshafte Temperaturen (zumindest hier bei mir), der HSV macht sich auf den Rasen vorm Hamburg-Derby, Eminem kriegt keinen Grammy, wir schlagen endlich Italien (so gut wie), Lena Dingsbums will jetzt schon keiner mehr hören, Faxgeräte entscheiden über Wohl und Werden eines ganzen Fußballvereins, Thomas Gottschalk hört auf zu wetten, ich bin mittlerweile 40, in London schlägt eine Oma Juwelenräuber in die Flucht und die beiden zur Zeit attraktivsten deutschen Bundespolitikerinnen streiten bei Anne Will so unterhaltsam um fünf Euro mehr oder weniger für die Kollegen von der Hartz4-Front, dass man nicht mal mehr wegzappen will.

Ach und dann natürlich noch die großen Volks-Happennings in Nordafrika. Ein „Alter-Sack-Despot“ nach dem anderen geht stiften, weil die Untertanen ihnen ordentlich einheizen. Respekt kann ich da nur sagen! Wobei mir die ägyptische Variante des Protestes echt gut gefällt: Während wir ’89 nur einmal die Woche in die Kirchen und dann auf die Straßen gingen, sichern sich die Ägypter die Unterstützung des Militärs und blockieren dann, mit Waffenkontrollen und Campingausrüstung, 18 Tage lang den wichtigsten Platz in der Hauptstadt. Ich glaube das hätten wir Ossis so nicht hingekriegt, aber okay wir hatten ja auch noch kein facebook. (Im Gegenteil, wir hatten noch nicht mal Telefon.) Ich wünsche den Menschen am nördlichen Nil, dass ihnen ein bisschen mehr Zeit gelassen wird als uns damals, um zu überlegen, wie es mit ihrem Land nun weiter gehen soll.

Ja, das Leben ist schön. Und dazu trägt natürlich auch unser FCH bei. Herbstmeister sind wir in dieser Spielzeit geworden (sogar Delling gratuliert in der Sportschau)! Na super, olè olè! Wenn man diesen „Titel“ allerdings so bekommt wie wir dieses Jahr, dann wird selbst dem letzten Deppen klar, dass Herbstmeister sein gar nix bedeutet. Egal, schließlich gewinnt HANSA trotzdem. Im Oktober 2007 habe ich an dieser Stelle unter der Überschrift „Oh wie wird das schön“ mal ein Loblied auf englische Wochen im deutschen Fußball geschrieben und ein wenig ist mir jetzt wieder danach. Allerdings aus anderen Gründen als in unserer letzten Erstligasaison. Seien wir ehrlich, nach der langen Winterpause und der Niederlage gegen die schwäbische Zweite im Ostseestadion (wie ungewohnt war das denn?!) konnte man echt nicht so recht einschätzen, wie unsere Mannschaft diese zusätzliche Belastung verkraftet. Umso geiler der Zwischenstand: drei Spiele, neun Punkte, sechs Tore! Und wenn ich schon bei geil bin. Diese wichtige Phase unserer Wiederaufstiegssaison wird auch noch vom wirklich genialen HANSA-Fanradio kommentiert. Wer es noch nicht kennt, einfach beim nächsten Spiel auf unsere Website gehen, anklicken, geniessen und danach unbedingt spenden, denn das Fanradio muss bleiben! Andere Dinge nicht. Ich bleibe dabei: Pyros die zur Spielunterbrechung führen sind Scheiße und Journalisten angreifen (egal was für’n Mist sie schreiben) ist komplett daneben!

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Von Olaf Peters

Olaf Peters, Jahrgang 1971, war mit sieben das erste Mal im Ostseestadion und leidenschaftet seit dem mit unserem FCH.

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