Endspielzeit: The same procedure

as everywhere: Nun ist es also auch in der Spätzle-Hauptstadt soweit, Stadionumbenennung. Und dabei klingt „Gottlieb-Daimler-Stadion“ so schön knuddelig nach Kleinstadt und Gemütlichkeit, schwäbisch eben.

as everywhere: Nun ist es also auch in der Spätzle-Hauptstadt soweit, Stadionumbenennung. Und dabei klingt „Gottlieb-Daimler-Stadion“ so schön knuddelig nach Kleinstadt und Gemütlichkeit, schwäbisch eben. Aber, warum soll es den Fans des (Noch-)Meisters besser gehen als fast allen anderen in unserem schönen Fußballand? Eben! Dass nun allerdings gleich so ein großkotziger Name wie „Mercedes-Benz-Arena“ herauskommt, macht den „Verein für Bewegungsspiele“ nicht gerade sympathischer. Andererseits passt dieser, nach kaltem Kapitalismus klingende, Name perfekt zu den klimatischen Bedingungen in der Stuttgarter Schüssel. Es war schweinekalt dort am Ostersamstag! Dass die, schön an zu schauenden, Fanaktionen (siehe Foto) in der Canstatter Kurve am Ende nichts bringen werden, wissen wir HANSA-Fans ja schon, aber lassen wir Ihnen den Spaß und kommen zu Größerem…

as everyone: Olympia in China und die Tibeter. Es ist schon lustig zu beobachten, wie viele von denen, die auf Staatsbesuchen in Peking fette Verträge mit den Hausherren machen und wegen Tibet nie das Maul aufgekriegt haben, plötzlich von den Sportlern der Welt fordern, per Boykott den Buckel hin zu halten. Das wirkt alles doch sehr scheinheilig, mindestens so sehr wie die Chinesen brutal gegen die Tibeter (und ihre eigene Bevölkerung) vorgehen. Gut, dass es im Sommer auch noch die EURO gibt, denn die kann man dann wenigstens anschauen (und wer auch immer ein Ticket hat, miterleben), ohne permanent, mit schlechtem Gewissen, an die geschundenen Tibeter denken zu müssen…

as everyyear: In den letzten Tagen denke ich immer öfter an die vergangene Saison. Die Hinrunde beendete HANSA als ungeschlagener Ligaprimus und machte die Rückrunde noch mal so spannend, dass die Entscheidung erst am letzten Spieltag fiel (wer erinnert sich nicht!). Nun ist es wieder soweit, HANSA hat die „Endspielzeit“ selbst eingeläutet. Nachdem wir gegen Tabellennachbarn munter Punkte liegen gelassen haben, muss nun wieder einmal die gute alte, und ewig junge, „Hoffnung“ gegen wen auch immer herhalten. Trainer und Mannschaft werden wohl wieder dafür sorgen, dass wir erst am letzten Spieltag befreit aufschreien können: Geschafft!!! (Und ich werde in den nächsten Wochen, ab und an, wieder denken: Hätte mich mein Vater mit sechs Jahren doch bloß nicht mit ins Ostseestadion genommen…)

Ach und falls es Jemandem aufgefallen sein sollte, überhaupt nicht every, die letzte Kolumne ist schon vier Wochen her, also ist eine verschütt gegangen. Im Grunde wirklich, sie ging verloren im „nächstes-Wochenende-ist-Ostern,-der-Winter-bricht-wieder-ein-und-ich-muß-noch-die-Auswärtsfahrt-nach-Benztown-organisieren-Stress“. Soll nicht wieder vorkommen.

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Von Olaf Peters

Olaf Peters, Jahrgang 1971, war mit sieben das erste Mal im Ostseestadion und leidenschaftet seit dem mit unserem FCH.

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