Hansa Rostock vergibt ersten Matchball

Den ersten Matchball im Aufstiegskampf vergab der FC Hansa Rostock in Saarbrücken. Über das Gastspiel beim Aufsteiger 1. FC Saarbrücken gibt es aus Rostocker Sicht nicht wirklich viel Positives zu berichten.

Den ersten Matchball im Aufstiegskampf vergab der FC Hansa Rostock in Saarbrücken. Über das Gastspiel beim Aufsteiger 1. FC Saarbrücken gibt es aus Rostocker Sicht nicht wirklich viel Positives zu berichten. Am Ende stand eine deutliches 0:3 (0:2) zu Buche, das durchaus noch hätte höher ausfallen können. Die mahnenden Worte, die Trainer Peter Vollmann noch vor Abfahrt aus Rostock gefunden hatte, waren scheinbar von vielen Akteuren nicht verinnerlich und in die Tat umgesetzt worden.

Die weit gereisten und in blendender Aufstiegslaune befindlichen Rostocker Fans sahen in den ersten Minuten eine druckvolle Hansa-Elf, die das Spiel bestimmte und sich auch einige Möglichkeiten (Tobias Jänicke) erspielte. Nach gut zehn Minuten kamen aber auch die Gastgeber zu guten Chancen, Keeper Jörg Hahnel konnte da noch retten oder war im Glück. Nach 28 Spielminuten kamen die Gastgeber zur mittlerweile verdienten Führung. Aus abseitsverdächtiger Position nimmt Fuchs den Ball auf, umkurvte Hahnel und schob ins leere Tor ein. Die Schlussphase der ersten Hälfte gehörte dann wieder Hansa, allein der Ausgleich wollte nicht gelingen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte waren Höhepunkte rar, so dass Trainer Vollmann sicherlich auch ein Zeichen setzen wollte, als er Vujanovic als auch Schied nach einer knappen Stunde zugunsten frischer Kräfte (Blum und Albrecht) brachte. Stoll (62.), Albrecht (65.) und Pannewitz (79.) hatten die Chancen zum Ausgleich, dass Tor machten dann aber die kampfstarken Saarländer. Erneut war es Markus Fuchs, der traf und die Aufstiegsentscheidung endgültig vertagte. Am Ende markierte Manuel Stiefler sogar noch das 3:0.

Durch diese Niederlage im Saarbrücker Ludwigspark und die gleichzeitigen Heimsiege von Kickers Offenbach (2:0 gegen Burghausen) und SV Wehen Wiesbaden (3:0 gegen Ahlen) schrumpft der Vorsprung der Hanseaten auf den dritten Tabellenplatz auf 14 Punkte. Nun gilt alle Konzentration dem Mittwochheimspiel gegen Sandhausen.

Trainerstimmen

Hansa-Trainer Peter Vollmann: Der Sieg der Saarbrücker war am Ende verdient, denn sie waren uns auf allen Ebenen überlegen. Sie haben auf die Fehler gewartet, die wir produziert haben. Vor allem im Mittelfeld haben wir fast alle Zweikämpfe verloren. Jetzt nehmen wir diesen 0:3-Rucksack mit nach Hause und müssen ihn rechtzeitig wieder abnehmen, wenn es am Mittwoch gegen Sandhausen geht.

Saarbrücken-Trainer Jürgen Luginger: Man hat gesehen, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Von Anfang an haben wir gut nach vorne gespielt. Hut ab vor der sensationellen Leistung meiner Mannschaft. Das war einfach nur ein geiles Spiel.

3. Liga 2010/11, 33. Spieltag
1. FC Saarbrücken – FC Hansa Rostock 3:0 (1:0)

Saarbrücken: Marina – Zydko (81. Mann), Gehring, Lerandy, Kohler – Zeitz, Sieger, Stiefler (90. Forkel), Zimmermann, Schug (67. Schutzbach) – Fuchs.

Rostock: Hahnel – Schyrba, Wiemann (82. Trybull), Stoll, Pelzer – Lartey, R. Müller, Pannewitz, Jänicke – Vujanovic (57. Albrecht), Schied (57. Blum).

Tore: 1:0 Fuchs (28.), 2:0 Fuchs (82.), 3:0 Stiefler (88.).

Schiedsrichter: Eduard Beitinger (Regensburg).

Gelbe Karten: Zeitz – Schyrba.

Zuschauer: 7.959 (darunter 2.500 Rostocker Fans).

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Von Arne Taron

Arne arbeite schon seit vielen Jahren als Freier Journalist in Rostock. Zu seinen "Steckenpferden" gehören im Rostocker Sport u.a. die Berichterstattung über den Rostocker Eishockey Club (REC). Zudem berichtet er in der lokalen Sportpresse über den Nachwuchs des FC Hansa Rostock und nicht zuletzt auch über den Rostocker Kreisfußball.

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