Königsblaue Schalker eiskalt ausgekontert

Nach der zweiwöchigen Bundesligapause und dem zuletzt so wichtigen 4:0-Heimerfolg gegen die Roten Teufel aus der Pfalz stand für die Blau-Weißen Kicker am Samstag dem 13. Spieltag die Auswärtspartie in der Arena AufSchalke beim FC Schalke 04 an.

Nach der zweiwöchigen Bundesligapause und dem zuletzt so wichtigen 4:0-Heimerfolg gegen die Roten Teufel aus der Pfalz stand für die Blau-Weißen Kicker am Samstag dem 13. Spieltag die Auswärtspartie in der Arena AufSchalke beim FC Schalke 04 an. Zahlreiche Fans hatten den Aufruf gefolgt und unterstützen die Hanseaten vor insgesamt 61 266 Zuschauern in der ausverkaufen Schalke Arena.

Mit exakt der selben Aufstellung, wie vor zwei Wochen gegen den FCK, schickte Chefcoach Juri Schlünz seine in blaugelb gekleideten Jungs um 15:30 Uhr in die Partie. Er hatte die Truppe eingeschworen, alle Mann an Bord und setzte nun alles auf den 100. Erfolg in der deutschen Eliteklasse. Beide Teams begannen eher zaghaft und verhalten. Rostock bemühte sich hinten sicher zu stehen und mit den beiden Spitzen Martin Max und Antonio Di Salvo vorne für Gefahr zu sorgen. Mit der Zeit übernahmen die blauweißen Schalker dann aber doch mehr die Initiative. So hatte Gerald Asamoha nach einer Freistoß-Hereingabe von Vermant die beste Chance, köpfte aber neben den Kasten von Schober. Nach einer halben Stunde verstärkten die Königsblauen ihre Angriffe und drückten nun auf den Führungstreffer. Doch Hansa-Schlussmann Mathias Schober und Co hatten etwas dagegen. Mit seiner schlagfertigen und taktisch gut eingestellten Hintermannschaft hielt das Abwehr-Bollwerk und kämpfte sich tapfer und selbstbewusst in die Halbzeit.

In Halbzeit zwei zunächst das selbe Bild. Schalke drängt auf den Rostocker Strafraum, konnte sich aber keine ernsthaften Torchancen erarbeiten. Der letzte Pass kam wie schon in der ersten Halbzeit nicht auf die gewünschten Positionen, um so für Gefahr zu sorgen. Dann starteten die Rostocker nun ihre Konter Richtung S04-Keeper Rost. Razundara Tjikuzu machte sich in der 53. Spielminute auf den Weg. Toni Di Salvo legte glänzend ab und „Raschi“ schob den Ball locker aus circa sieben acht Metern links an Rost vorbei in der Kasten. Nun hieß es urplötzlich 0:1, was selbst einen verhaltenen Juri Schlünz nicht umhaute. Er blieb ruhig und sortierte erst mal seine Mannen. Für Tjikuzu, den Mann aus Namibia, war es der erste Bundesligatreffer in der 81. Bundesligapartie.

Im Anschluss daran rannten die Schalker eher blind drauf an, den Anschlusstreffer zu erzielen. Bekamen bis auf einen Schuss an die Latte durch Trojan (59.) keine zwingenden Chancen zustande. Die Rostocker zeigten sich weiterhin bissig in den Zweikämpfen, standen kompakt in der Defensive und lauerten mit den Spitzen auf gefährliche Konter. In der 60. fiel nach Abstoß Schober und Kopfballverlängerung Max der Ball direkt auf den Dänen Thomas Schultz, welcher sofort abzog. Rost hielt den Ball jedoch. Es dauerte dann bis in die 77. Minute ehe der enttäuschende Ebbe Sand einen Drehschuss aufs Rostocker Tor brachte. Schober fing jedoch ihn sicher.

Alles in allem ein verdienter Auswärtserfolg der Hansa-Kogge, welche als kompakte, mannschaftliche Einheit auftrat. Nach dem Motto einer für alle, alle für einen präsentierten sich die Jungs von Juri Schlünz in super Form. So zeigt sich nun eine kleine Serie von drei Spielen in Folge ungeschlagen, zwei Spielen in Folge gewonnen und eine Tordifferenz von 6:1. Somit ist nach dem Spiel auf der Arena „AufSchalke“ der 100. Erfolg gelungen. „Die Mannschaft hat das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Das ist war ein ganz wichtiger Sieg“ schilderte der Rostocker Chefcoach.

1. Bundesliga 2003/04, 13. Spieltag
FC Schalke 04 – FC Hansa Rostock 0:1 (0:0)

Rostock: Schober – Möhrle, Persson, Hill – Tjikuzu, Rydlewicz (90. Meggle), Lantz, Schultz (83. Melkam), Maul – Max, di Salvo (79 Prica).

Tore: 0:1 Tjikuzu (53.).

Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart).

Gelbe Karten: Kobiashvili, van Kerckhoven, Agali – Persson, Rydlewicz, di Salvo.

Zuschauer: 61.266 in der Arena AufSchalke.

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Von Martin

Martin ist seit den 1990ern Hansa-Fan und gründete 2001 das Online-Magazin HANSA NEWS, welches er bis heute betreibt.

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