Martin Max mit Doppelpack gegen Ex-Kollegen

Bis zum Spiel gegen Borussia Dortmund hatten sich die Rostocker nun eine unschlagbare Serie und ein dementsprechendes Punktepolster angelegt. Drei Siege in Folge standen bis zum Samstag, dem Nikolaustag 2003, auf dem Konto des FC Hansa Rostock.

Bis zum Spiel gegen Borussia Dortmund hatten sich die Rostocker nun eine unschlagbare Serie und ein dementsprechendes Punktepolster angelegt. Drei Siege in Folge standen bis zum Samstag, dem Nikolaustag 2003, auf dem Konto des FC Hansa Rostock. Mit viel Selbstvertrauen und breiter Brust reisten die Jungs um Coach Juri Schlünz in die Isar-Metropole. Sie waren zu Gast beim TSV 1860 München, dem Club bei dem unser MAXmator bisher acht Tore gegen uns geschossen hatte. Nun sollte an diesem Tag, dem 6. Dezember 2003, alles anders werden. Denn, wie schon bekannt, trägt Martin Max seit Sommer diesen Jahres das Trikot des FC Hansa Rostock. Für die Küstenkicker hatte er bis dato zehn Mal ins Schwarze getroffen.

Wie aus den vergangenen Spielen gewohnt, veränderte Erfolgscoach Juri Schlünz sein Team auf keiner Position. Er vertraute zum vierten mal in Folge seiner Startelf. Doch bereits nach drei Minuten kam es zu einer gefährlichen Situation vor dem Schober-Gehäuse. Der Österreicher Markus Weissenberger zwirbelte aus 20 Metern einen Freistoß direkt in den rechten Winkel. Keine Chance für Keeper Mathias Schober den Ball in irgendeiner Weise abzuwähren. Und schon lagen die blaugelben Rostocker mit 0:1 im Hintertreffen. Jedoch wenig geschockt starteten die Gäste ihre Angriffe. Nach einem langen Einwurf von links, konnte 60er-Torwart Hofmann nur zum bereitstehenden Rydlewicz klären, der den Ball aus 16 Meter zentral im Kasten einschob. Ausgleich 1:1, nach neun Minuten. Eine viertel Stunde gespielt, wiederum René Rydlewicz auf rechts, flankt den Ball in den Strafraum auf Antonio Di Salvo. Der Italiener wird in dieser Situation ungestüm von Martin Stranzl zu Boden gerissen, wobei Schiri Kinhöfer zu recht auf Foulstrafstoß entscheidet. Ein Fall für Martin Max, den Ex-Löwen. Er tritt an im direkten Duell gegen seinen alten Freund Michael Hofmann. Max läuft an, verlädt Hofmann in die linke Ecke und schiebt sauber in die rechte untere Ecke zur 2:1-Führung ein. Mit diesem Resultat ging es für beide Teams dann auch in die Pause.

Nach dem Wechsel zunächst nichts neues. Die harmlosen 60er Angriffe blieben in der gut gestaffelten Hansa-Abwehr hängen und boten Chancen zum Kontern. Die blaugelben Norddeutschen spielten clever und düpierten die Hausherren mit schnellen Ballstafetten ein ums andere Mal. Um die knappe Führung auszubauen, schaltete sich Max in einen hanseatischen Angriff ein. Er passte von rechts mustergültig auf den heraneilenden Thomas Schultz in den Fünfmeterraum, wo er freistehend vollstrecken durfte. Auch das abschließende 4:1 fädelten Max und Schultz ein. Diesmal kam der Däne über links, schlug den Ball klasse über die 60er Verteidiger auf den wiederum freistehenden MAXimator, der per Volley-Schuss Keeper Hofmann keine Chance ließ und sein Tore-Konto auf zwölf aufstockte. Folge dessen verließen die ersten Löwen-Fans das Olympiastadion München. Nach dem Spiel berichtete Max von einem „geilen Gefühl“, was er bei dieser Partie gegen die Ex-Kollegen verspürte. Für Hansa steht nun ein neuen Vereinsrekord: vier Siege in Folge. Weiter so!

1. Bundesliga 2003/04, 15. Spieltag
TSV 1860 München – FC Hansa Rostock 1:4 (1:2)

Rostock: Schober – Möhrle, Persson, Hill – Tjikuzu, Rydlewicz, Lantz (86. Aduobe), Schultz (83. Melkam), Maul – Max, di Salvo (78. Prica).

Tore: 1:0 Weissenberger (3.), 1:1 Rydlewicz (9.), 1:2 Max (17.), 1:3 Schultz (68.), 1:4 Max (80.).

Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne).

Gelbe Karten: Tyce, Davids, Schroth – Schultz.

Zuschauer: 18.600 im Münchener Olympiastadion.

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Von Martin

Martin ist seit den 1990ern Hansa-Fan und gründete 2001 das Online-Magazin HANSA NEWS, welches er bis heute betreibt.

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