Rydlewicz-Tor reicht für Sieg über FCM

Der 1. FC Magdeburg hat sich im Testspiel beim Zweitligavertreter FC Hansa Rostock achtbar aus der Affäre gezogen. Beim derzeitigen Zweiten der 2. Fußball-Bundesliga unterlag die Mannschaft von Trainer Dirk Heyne nur knapp mit 0:1 (0:1).

Der 1. FC Magdeburg hat sich im Testspiel beim Zweitligavertreter FC Hansa Rostock achtbar aus der Affäre gezogen. Beim derzeitigen Zweiten der 2. Fußball-Bundesliga unterlag die Mannschaft von Trainer Dirk Heyne nur knapp mit 0:1 (0:1). „Im Großen und Ganzen bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Allerdings hätte ich mir mehr Druck nach vorn gewünscht“, meinte Heyne nach der Partie.

Der 1. FCM zieht auch Jahre nach den großen Erfolgen noch zahlreiche Zuschauer an. In Rostock wollten 1 500 Fußball-Fans, darunter auch 250 aus Magdeburg, den Europapokalsieger von 1974 sehen. Und die waren erstaunt darüber, wie sich die Bördestädter präsentierten. Der FCM hielt von Beginn an gut dagegen und ließ seine Angriffe anfangs über Neuzugang Björn Lindemann laufen. Der ehemalige Lübecker verschwand danach allerdings aus dem Fokus und wurde in der Pause vom Feld genommen. „Björn soll die Spieler kennen lernen. Er ist ja erst zwei Tage bei uns, da sollte man nicht sehr viel erwarten“, lautete der Kommentar Heynes zum Debüt des Stürmers.

Während sich die Magdeburger in der Abwehr kompakt präsentierten, ließen sie im Spiel nach vorn den nötigen Druck vermissen. Hansa-Torhüter Mathias Schober hatte einen insgesamt ruhigen Tag, musste lediglich in der zweiten Halbzeit eingreifen. Sein Gegenüber, Christian Beer, konnte sich hingegen mehrfach auszeichnen. Gegen das 1:0 von René Rydlewicz konnte der FCM-Keeper allerdings nichts ausrichten. Nachdem die Magdeburger an der Rostocker Strafraumgrenze scheiterten, leitete ein klassischer Konter das Tor für den Zweitligisten ein. Dem FC Hansa schien dieses Tor zu genügen. Auch wenn zu Beginn der zweiten Halbzeit noch einmal Tempo und Intensität der Angriffe angezogen wurden, Beer hielt seinen Kasten ansonsten sauber. „Wir haben für das erste Spiel außerhalb der Halle gute Ansätze gezeigt“, zeigte sich der Magdeburger Torhüter zufrieden.

Als es die Hanseaten zum Ende des Spiels merklich ruhiger angehen ließen und sich weit in die eigene Hälfte zurückzogen, bemühten sich die Gäste, das Angriffsspiel zu forcieren. In der 76. Minute war es Matthias Deumelandt, der Hansa-Keeper Schober forderte. Zu mehr reichte es allerdings nicht mehr. Das lag allerdings auch daran, dass die Beine nach dem Training der letzten Tage und der Teilnahme am Hallenturnier vom Freitag noch etwas schwer waren. „Das Spielerische wird kommen“, war sich Trainer Heyne sicher.

Hansa-Trainer Frank Pagelsdorf hätte sich ebenfalls mehr Druck in der Offensive gewünscht. „Ich hätte mir schon mehr Ecken, mehr Freistöße und mehr torgefährliche Aktionen gewünscht. Die Abwehr stand gut“, meinte Trainer Pagelsdorf.

Testspiel in Rostock
FC Hansa Rostock – 1. FC Magdeburg 1:0 (1:0)

Rostock: Schober – Hartmann (46. Stein), Sebastian (46. Gledson), Diego (46. Madsen), Pohl (46. Langen) – Bülow (46. Yelen) – Rathgeb (46. Müller), Hansen (46. Wagefeld), Rydlewicz (46. Rahn) – Shapourzadeh (46. Schied), Hähnge (46. Cetkovic).

Magdeburg: Beer – Prest (33. Otte), Probst, Wejsfelt (67. Manai), Pientak (46. Weiß), Gerster, Friebertshäuser, Müller (73. Loth), Kukulies, Lindemann (46. Deumelandt), Kubis.

Tor: 1:0 René Rydlewicz (28.).

Zuschauer: 1.500 im Rostocker Volksstadion.

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Von Olaf Jenjahn

Olaf Jenjahn war jahrelang Autor und berichtete bei uns aus dem Ostseestadion über die Profis des FC Hansa.

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