Yelen rettet Hansa-Reserve ins Pokalhalbfinale

Die zweite Mannschaft des FC Hansa Rostock konnte sich erst nach hartem Kampf für das Landespokalhalbfinale qualifizieren. Der souveräne Verbandsligaspitzenreiter FC Schönberg 95 bot dem Oberligisten am Mittwochabend im Volksstadion lange Zeit Paroli.

Die zweite Mannschaft des FC Hansa Rostock konnte sich erst nach hartem Kampf für das Landespokalhalbfinale qualifizieren. Der souveräne Verbandsligaspitzenreiter FC Schönberg 95 bot dem Oberligisten am Mittwochabend im Volksstadion lange Zeit Paroli. Nur wenige Sekunden fehlten der von Andreas Seering trainierten Truppe am Einzug ins Halbfinale.

Die Schönberger waren in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft und markierten daher auch folgerichtig durch den Ex Rostocker Christian Urgast per Kopfball nach Ecke kurz vor der Pause den Führungstreffer (43.). Zu Begin der zweiten Halbzeit erhöhten die Rostocker zwar spürbar die Schlagzahl, doch im Ergebnis wollte sich dies nicht ausdrücken. Sebastian Albert vergab dabei nach 64 Minuten die größte Chance (knapp drüber). Es sollte für die Mannen von Trainer Thomas Finck noch dicker kommen. Nach einem herrlichen Konter über Ören konnte mit Daniel Köhn erneut ein Ex-Rostocker zum 0:2 treffen (72.).

Wer nun glaubte die Partie wäre gelaufen, sah sich getäuscht. Bemerkenswert, welche Moral der FCH II in dieser Phase zeigte. So gelang Clemens Lange aus Nahdistanz nach einem Freistoß von Schwandt sieben Minuten vor Ende der regulären Spielzeit der Anschlusstreffer (83.). Der zuletzt überragende Zafer Yelen war es schließlich, der mit einem herrlichen Freistoßtreffer in der Nachspielzeit (zuvor war Clemens Lange nachdem er die Kugel äußerst clever behauptet hatte gefoult worden) für den umjubelten 2:2 Ausgleich sorgen konnte (90.+1).

In der anschließenden Verlängerung war Hansa dann wieder „Chef im Ring“. Begünstigt wurde dies aber auch durch den frühen 3:2-Freistoßtreffer von Stefan Schwandt (95.), bei dem Schönbergs Keeper Nico Hinz keine gute Figur machte. In den verbleibenden Minuten hätte Hansa durchaus erhöhen können, Schönberg fiel nun nur noch durch sammeln von etlichen Gelben Karten und einer Gelb-Rroten (Wittfot) auf.

In der Halbzeitpause wurde das Landespokalhalbfinale ausgelost. Demnach treffen der FSV Bentwisch und die SG Warnow Papendorf aufeinander. Der andere Finalist wird in der Partie SV Bad Kleinen und FC Hansa Rostock II gesucht.

Trainerstimme Thomas Finck

Natürlich ist es immer etwas glücklich, wenn man so kurz vor Schluss den Ausgleich erzielt. Aber die Mannschaft hat wirklich tolle Moral gezeigt und nie aufgegeben. Zudem ist Zafer Yelen zur Zeit einfach super drauf und für so ein Ding, wie bei diesem Freistoß, immer gut. In der Verlängerung waren wir dann die bessere Mannschaft, da kam von Schönberg nicht mehr viel.

Landespokal MV 2005/06, Viertelfinale
FC Hansa Rostock II – FC Schönberg 95 3:2 n.V. 2:2 (0:1)

Rostock: Rickert – Jonelat. Jahn, N. Lange, Pett – Brück (120. Thom), Schwandt, Albert (85. Mauersberger), Grundmann (75. Maaßen) – Yelen, C. Lange.

Schönberg: Hinz – Urgast, Gritzan (117. Sievert), Manthey, Rinal – Köhn (84. Adigo), Rabenhorst, Völzke, Wittfot – Ören (87. Müller), Haese.

Tore: 0:1 Christian Urgast (45.), 0:2 Daniel Köhn (70.), 1:2 Clemens Lange (83.), 2:2 Zafer Yelen (90.+2), 3:2 Stefan Schwandt (94.).

Schiedsrichter: Norman Schulze (Malchin).

Gelbe Karten: Pett – Köhn, Wittfot, Haese, Müller, Rinal.

Gelb-Rote Karte: Sven Wittfot.

Zuschauer: 323 im Rostocker Volksstadion.

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Von Arne Taron

Arne arbeite schon seit vielen Jahren als Freier Journalist in Rostock. Zu seinen "Steckenpferden" gehören im Rostocker Sport u.a. die Berichterstattung über den Rostocker Eishockey Club (REC). Zudem berichtet er in der lokalen Sportpresse über den Nachwuchs des FC Hansa Rostock und nicht zuletzt auch über den Rostocker Kreisfußball.

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