Zauberei: Abgang gleich Neuanfang

Wenn ich an die vergangene Woche denke, dann fallen mir einige, so wohl nicht geplante, Abgänge ein. Den Anfang machte Andreas Zachhuber bei unserem FC HANSA, dann die Frau Käßmann von der evangelischen Kirche, als nächstes Bayer Leverkusen als Spitzenreiter der Bundesliga.

Wenn ich an die vergangene Woche denke, dann fallen mir einige, so wohl nicht geplante, Abgänge ein. Den Anfang machte Andreas Zachhuber bei unserem FC HANSA, dann die Frau Käßmann von der evangelischen Kirche, als nächstes Bayer Leverkusen als Spitzenreiter der Bundesliga. Am Tag darauf machten dann ein Haufen Bäume und Autos Xynthia-geschädigt einen Abgang und als man Sonntagabend die Bilder aus Vancouver sah, bekam man den Eindruck die Kanadier wollten Olympia auch nicht gehen lassen. (Nur Guido Westerwelle tritt leider immer noch nicht ab!)

Nun bedeuten Enden ja immer auch Neuanfänge und diesen wohnt bekanntlich ein Zauber inne, um hier mal Hesse zu zitieren. Und sicher, so ein Baum wird neu gepflanzt, Leverkusen kann nächste Woche wieder Spitzenreiter werden und eine weitere Olympiade wird es auch geben, aber ansonsten? Frau Käßmann kommt wohl nicht mehr zurück. Ich persönlich finde es ja nicht so schlimm nach ein paar Gläsern Abendmahlwein zu viel, ins Auto zu steigen, aber dann bei Rot über die Kreuzung zu fahren, das ist einfach nur ziemlich blöd. Und wenn man dazu noch die Geschichten über die katholischen Glaubensbrüder derzeit mitkriegt, dann kann man sich gut vorstellen wie der „liebe Gott“ im Himmel einen Wutanfall nach dem anderen hat. Aber kommen wir zum Wesentlichen zurück.

Seit Montag letzter Woche wird auch beim FC HANSA (wieder) ein Neuanfang versucht und einen Zauber kann ich dabei (noch) weit und breit nicht erkennen. Ich befürchte im Moment würde nicht mal Felix Magath diese Mannschaft auf Vordermann bringen können. Was ist da los zurzeit? Wo kommt diese riesige Unsicherheit auf dem Platz her? Und warum muss ich solche Fragen innerhalb von 12 Monaten schon wieder schreiben? Ich werde am Freitag beim Spiel gegen Ahlen im Ostseestadion sein und wenn ich da kein Kämpfen, Treten und Schlagen der Blau-Weißen erlebe, dann plane ich ernsthaft für die 3. Liga.

Am Ende noch ein verzweifelter Motivierungsversuch: Der gesamte Kader der 1. Herrenmannschaft des FCH sollte sich ein Exemplar der aktuellen (Jubiläums-)Ausgabe von „11Freunde“ kaufen. Da könnten sie dann auf Seite 38 über „Die zehn spektakulärsten Aufholjagden im Abstiegskampf“ lesen. Es ist nämlich noch immer möglich, dass die Kogge unsinkbar bleibt!

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Von Olaf Peters

Olaf Peters, Jahrgang 1971, war mit sieben das erste Mal im Ostseestadion und leidenschaftet seit dem mit unserem FCH.

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