B-Ossis

„Goil – Hansa 1:0!!!“ das ist der Text (und auch die Schreibweise) einer sms die ich am Samstag, nach dem Sieg gegen Frankfurt, von einem ehemals „verdienten HANSA-Fan des Volkes“ (heute vor allem Lokist) bekam.

„Goil – Hansa 1:0!!!“ das ist der Text (und auch die Schreibweise) einer sms die ich am Samstag, nach dem Sieg gegen Frankfurt, von einem ehemals „verdienten HANSA-Fan des Volkes“ (heute vor allem Lokist) bekam. Ja das war schön und natürlich wünscht man sich so was jede Woche: Menschen, die Einem zum Sieg gratulieren, entfernte Bekannte, die plötzlich wieder näheren Kontakt suchen und einen kicker-Newsletter, der unter der Überschrift „Not gegen Elend“ von den Flop 4 der Liga schreibt, und dabei in keiner Zeile HANSA erwähnt. Aber was erlebt man stattdessen? Auf dem Gewerbeamt in Ludwigshafen am Rhein die Frage „ob Mecklenburg-Vorpommern in Polen liegt“, auf Arbeit zwei BVB-Fans die unqualifiziert etwas von „HANSA als Punktelieferant“ schwafeln und man wird gefragt „wer denn außer HANSA sonst absteigen soll?“ („alle Anderen, Mann!“)! Eigentlich ist das schrecklich, aber als HANSA-Fan ist man es auch irgendwie gewohnt, wir sind nun mal die „B-Ossis (Besseren-Ossis) der Liga“. Und dieser Gedanke ist dann schon wieder schön, und macht Einen stark im Glauben an unseren Verein. Nun müsste man diesen starken Glauben nur noch bei jedem Spiel auf dem Platz erleben, dann würden mir all die Lästerer und Ignoranten noch mehr, als eh schon, am Hintern vorbei gehen. Allerdings wäre man dann ja quasi KSC-Fan, und das will nun auch keiner!

Also höre ich lieber auf mit den Konjunktiven und bin jetzt mal ehrlich zu meinem Leser (das passiert bei einem Kolumnisten sehr selten): Ich kann mich einfach nicht auf diese Kolumne konzentrieren, weil heute Donnerstag der 21. Februar ist und im DSF und ZDF seit einer Stunde der lange UEFA-Cup-Abend läuft. Sorry, aber wenn ich schon mal die Gelegenheit habe, fünf Stunden am Stück Fußball live zu gucken, dann tue ich das auch. Also verabschiede ich mich hier, ausnahmsweise mal früher, an die Glotze mit einem blau-weißen „Sport frei“ vom Rhein an die Ostsee!

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Von Olaf Peters

Olaf Peters, Jahrgang 1971, war mit sieben das erste Mal im Ostseestadion und leidenschaftet seit dem mit unserem FCH.

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