Drei der fünf Tore nach Doppelpassstaffetten

Heute – am Freitag, den 27. Januar 2006 – trainierten die 27 Profis lange und intensiv von 15.00 bis 16.30 Uhr. Nicht dabei war Keeper Carsten Busch. Antonio di Salvo machte mit den Physiotherapeuten Einzeltraining.

Heute – am Freitag, den 27. Januar 2006 – trainierten die 27 Profis lange und intensiv von 15.00 bis 16.30 Uhr. Nicht dabei war Keeper Carsten Busch. Antonio di Salvo machte mit den Physiotherapeuten Einzeltraining.

Seine restlichen Schäfchen versammelte Pagelsdorf nach einer im wahrsten Sinne des Wortes „ausgedehnten“ Erwärmung, um ihnen ihren heutigen Arbeitsauftrag nahe zu bringen. Das Team wurde in zwei Gruppen geteilt. Timo Lange coachte die Defensivabteilung, Frank Pagelsdorf war für die Offensive zuständig.

Zusammen mit Schober sowie den Standardspezialisten Hartmann und Rathgeb, trainierten die Verteidiger zunächst das Offensivverhalten bei Ecken. Dabei ging es Co-Trainer Lange vor allem um die konzentrierte und genaue Ausführung der Eckstöße. Zu diesem Zweck wurde an der seitlichen 5-Meter-Raum-Grenze ein zweites Tor im rechten Winkel zu dem eigentlichen Tor aufgestellt. Über diesen quasi übergroßen Verteidiger mussten die Ecken geschlagen werden, was Rathgeb gut, Hartmann weniger gut gelang. Zitat Schober: „Hardy, hättst mal mehr Mittag gegessen!“ Hartmann: „Stimmt, war ein bisschen wenig.“

Währenddessen studierte die Offensivabteilung neue Spielzüge ein. Der rechte bzw. linke Verteidiger treibt den Ball nach vorn, spielt den ihm entgegenkommenden Stürmer an, der den Ball direkt in den Lauf des Rechtsaußen spielt. Dieser nimmt den Ball mit, flankt in den 16er und ein Stürmer verwandelt.

Danach trainierte die Defensive das Stellungsspiel in der Abwehr. Zwei Viererketten standen sich gegenüber. Eine spielte sich den Ball zu, die andere musste sich dementsprechend verschieben. Der dem Ball nächste Spieler rückte dabei aus der Kette heraus, um den ballführenden Gegner unter Druck zu setzen.

Die Offensive arbeitete währenddessen weiter an ihrem Doppelpassspiel. Diesmal ging es jedoch durch die Mitte. Jedem Stürmer wurde ein Sturmpartner zugeteilt. Aus dem Mittelfeld kam der Pass vorbei an „Pappkameraden“ und „gegnerischen“ Spielern hin zum ersten Stürmer. Ohne den Ball anzunehmen, spielte dieser Stürmer dann Doppelpass mit seinem Sturmpartner und versenkte den Ball danach im Tor – oder auch nicht. Die zweite Variante gestaltete sich folgendermaßen: Einer der Mittelfeldspieler ruft den Namen eines Stürmers. Der Pass durch die Mitte erfolgt sofort darauf, der gerufene Spieler passt direkt in den Lauf des Mittelfeldspielers zurück und dieser versenkt den Ball – oder eben auch nicht.

Zum Abschluss wurde noch ein Spielchen gemacht. Es wurde auf jeweils ein Fußball- und zwei „Eishockey“-Tore mit folgenden Mannschaften gespielt:

Team Grün: Schober – Brecko, Sebastian, Gledson, Hartmann – Rydlewicz, Gaede, Löw – Shapourzadeh, Cetkovic, Rathgeb – Arvidsson, Prica.

Team Rot: Keller – Stein, Pohl, Madsen, Maul – Lange, Bülow, Lapaczinski – Hansen, Flavio, Müller – Schied, Kern.

Timo Lange brachte seine Mannschaft früh in Führung, jedoch konnte Team Grün durch Tore von Shapourzadeh, Rydlewicz (2) und Gaede das Spiel noch drehen. Dabei war den Spielern deutlich anzumerken, dass sie das gerade „Erlernte“ anwenden wollten. Und tatsächlich fielen drei der fünf Tore nach Doppelpassstaffetten.

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Von Hinner

Hinner beobachtete einst das Training bei den Profis des FC Hansa.

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