Ein Punkt im Abstiegsendspiel

Für die zweite Mannschaft des FC Hansa Rostock reichte es im selbst deklarierten „Abstiegsendspiel“ im Eintracht-Stadion in Braunschweig gegen den Goslarer SC nur zu einem 1:1 (0:1)-Unentschieden. In der Tabelle bleiben die Rostocker mit elf Punkten weiterhin Tabellenvorletzter, der Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen ist aber trotzdem immer noch vorhanden.

Für die zweite Mannschaft des FC Hansa Rostock reichte es im selbst deklarierten „Abstiegsendspiel“ im Eintracht-Stadion in Braunschweig gegen den Goslarer SC nur zu einem 1:1 (0:1)-Unentschieden. In der Tabelle bleiben die Rostocker mit elf Punkten weiterhin Tabellenvorletzter, der Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen ist aber trotzdem immer noch vorhanden. Für den Goslarer SC wird es hingegen nach 13 Saisonspielen und vier Punkten am Tabellenende im düsterer.

In der ersten Hälfte entwickelte sich eine umkämpfte Partie mit viel Krampf auf beiden Seiten. In der achten Spielminute hätte Kay-Uwe Pittwehn sein Team in Führung bringen müssen. Freistehend aus sechs Metern schoss dieser jedoch über das Tor. In der ersten Hälfte blieb dies die einzige Chance der Rostocker. Auch die Gastgeber sollten eine Chance in den ersten 45 Spielminuten haben – allerdings landete diese im Kasten von Andreas Kerner. Nach einer Ecke stand Vranic vollkommen frei und hatte keine Mühe zum schmeichelhaften Führung einzuschieben (23.). Nach diesem schweren Rückschlag ging bei den Gästen zunächst gar nichts mehr. Immer wieder zeigten sich die Mannen von Trainer Axel Rietentiet auch sehr anfällig bei langen Bällen. So ging es mit einem ernüchternden 0:1 gegen den Tabellenletzten der Liga in die Pause.

Die zweite Hälfte sollte dann aus Rostocker Sicht eindeutig besser werden. Kurz nach der Pause war Stürmer Enrico Neitzel frei durch, wurde im letzten Moment jedoch von Vranic per Notbremse zu Fall gebracht. Diese Riesengelegenheit war zwar dahin – Vranic musste jedoch vollkommen zu Recht nach Roter Karte den Platz verlassen (50.). Die Rostocker agierten von nun an in Überzahl und hatten auch zweimal durch Stürmer Thomas Breu dicke Chancen auf den Ausgleich. Herhalten für den Ausgleichstreffer musste jedoch ein Elfmeter. Ein Goslarer Akteur hatte im eigenen Strafraum die Hand zur Hilfe genommen, den fälligen Strafstoß verwandelte Martin Pett nervenstark zum längst verdienten Ausgleich (75.). Die in Überzahl agierenden Rostocker hatten nun weitere Gelegenheiten, doch noch drei Zähler aus dem aus Braunschweig mitzunehmen. Allein es wollte nicht mehr klappen. Sogar in der Schlussminute war Enrico Neitzel frei durch, scheiterte jedoch am überragend reagierenden GSC-Keeper.

„Wir hatten heute gefühlte 70 Prozent Ballbesitz. In der ersten Halbzeit lief es bei uns insgesamt gar nicht gut, damit bin ich überhaupt nicht zufrieden. In der zweiten Hälfte konnten wir uns dann deutlich steigern. Wir wollten unbedingt diese drei Punkte mitnehmen – das ist uns leider nicht gelungen. Wenn man auswärts fünf hundert prozentige hat, muss man so ein Spiel auch mal gewinnen. Nun müssen wir unbedingt gegen St. Pauli II die drei Punkte holen.“, appellierte Trainer Rietentiet.

Für den FCH II geht es in der Regionalliga Nord am Freitagabend um 18 Uhr mit dem Derby gegen den FC St. Pauli II weiter.

Regionalliga Nord 2009/10, 13. Spieltag
Goslarer SC – FC Hansa Rostock II 1:1 (1:0)

Rostock: Kerner – Gusche, Götzl (71. Kremer), Ehlers, Zittlau – Pittwehn, Pett, Rahmig (46. Breu), Albert – F. Kroos, Neitzel.

Tore: 1:0 Vranic (23.), 1:1 Pett (75., Handstrafstoß).

Schiedsrichter: Schmickartz (Berlin).

Gelbe Karten: Endres, Uluisik – Albert, Pittwehn, Gusche, F. Kroos, Kremer.

Rote Karte: Vranic (50., Notbremse).

Zuschauer: 200.

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Von Arne Taron

Arne arbeite schon seit vielen Jahren als Freier Journalist in Rostock. Zu seinen "Steckenpferden" gehören im Rostocker Sport u.a. die Berichterstattung über den Rostocker Eishockey Club (REC). Zudem berichtet er in der lokalen Sportpresse über den Nachwuchs des FC Hansa Rostock und nicht zuletzt auch über den Rostocker Kreisfußball.

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