Ergebnis spielte nur zweite Rolle

Am Freitagabend trafen wir auf einen der Aufstiegskandidaten Nummer eins. Union Berlin – mein Heimatverein – musste unbedingt gewinnen, damit die er weiterhin am Spitzenduo Babelsberg und Neuruppin dran bleiben konnte.

Am Freitagabend trafen wir auf einen der Aufstiegskandidaten Nummer eins. Union Berlin – mein Heimatverein – musste unbedingt gewinnen, damit die er weiterhin am Spitzenduo Babelsberg und Neuruppin dran bleiben konnte. Wir dagegen konnten ganz beruhigt ins Spiel gehen, da wir in den letzten fünf Spielen alles gewonnen hatten.

Union unter Druck und wir hatten nichts zu verlieren – so möchte man am liebsten jedes Mal ins Spiel gehen. Die Bedingungen waren allerdings nicht optimal. Tagsüber hatte es in Berlin geschneit und der Schnee (circa fünf Zentimeter) lag noch auf dem Platz. Und da wir eher eine spielerische Mannschaft sind, würde sich der Schnee eher negativ auf unsere Spielweise auswirken, hatte ich befürchtet, aber dem war nicht so. Wir wurden optimal auf das Spiel vom Trainer eingestimmt und setzten alles genauso um wie wir es besprochen hatten. Sicherlich passierten immer wieder einige kleine Fehler, was aber auf die Platzverhältnisse zurückzuführen war.

Ansonsten boten wir den insgesamt knapp 4000 Zuschauern eine akzeptable Leistung. Wir hielten über die gesamte Partie in jeder Situation dagegen und boten den Berlinern Paroli. Union konnte sich nie sicher sein, das Spiel zu gewinnen, auch als sie mit 1:0 in Führung gingen. Wir waren immer wieder gefährlich und gaben nie auf. Und auf dem Boden konnte immer mal ein tödlicher Pass gespielt werden oder ein abgefälschter Schuss reingehen. Also wurde es zum Schluss noch einmal spannend, aber die Unioner retteten die Führung über die Zeit und ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich als Ex-Unioner für Union freue und hoffe, dass sie wieder aufsteigen! Ich muss schon sagen, dass Union die bisher stärkste Mannschaft in der Oberliga war und dass sie hier nicht hingehört, sondern mindestens eine Etage höher.

Außerdem möchte ich noch eines erwähnen, was ich bewundere. Und zwar sind das die circa 80 mitgereisten Zuschauer, die sich auch bei diesem eher miesen Wetter, voller Elan und Siegeswillen in den Gästeblock stellten und uns anfeuerten! Danke an Euch Jungs im Namen der ganzen Mannschaft.

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Von Patrick Jahn

Patrick war Spieler bei den Hansa-Amateure und schrieb für uns Spielberichte aus seinem Erleben heraus.

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