Hansa ging in München sang- und klaglos unter

Von Arena-Fluch keine Spur, die Münchner Löwen haben prächtig gebrüllt. Hansa dagegen, blamierte sich erneut. Die Krise verschärft sich nach dem 1:4 bei den Münchner Löwen. Welche Worte sind Hansa-Trainer Jörg Berger nach diesem Spiel wohl in den Sinn gekommen, wenn schon das Spiel in der Vorwoche gegen Offenbach eines war, welches er so selbst noch nie erlebt hatte?

Der Negativtrend des FC Hansa Rostock setzte sich auch in München fort.

Von Arena-Fluch keine Spur, die Münchner Löwen haben prächtig gebrüllt. Hansa dagegen, blamierte sich erneut. Die Krise verschärft sich nach dem 1:4 bei den Münchner Löwen. Welche Worte sind Hansa-Trainer Jörg Berger nach diesem Spiel wohl in den Sinn gekommen, wenn schon das Spiel in der Vorwoche gegen Offenbach eines war, welches er so selbst noch nie erlebt hatte?

Der Negativtrend des FC Hansa Rostock setzte sich auch in München fort. Nach nur zwei Minuten lagen die Hanseaten mit 0:1 hinten. Lapaczinski attackierte Reisinger nicht beherzt, Agostino hatte keine Mühe gegen Kondé – Tor. Damit hatten sich die taktischen Überlegungen des Trainers überholt. Lapaczinski, erwischte einen bescheidenen Tag, er war gegenüber der letzten Woche für Madsen gekommen. Für Thomas Rasmussen spielte Rade Prica. Hansa machte so ziemlich alles falsch, was die Mannschaft eigentlich nicht falsch machen wollte. Die Abwehr agierte anstatt zu reagieren, kam ständig einen Schritt zu spät. Im Angriff werkelten Prica, Di Salvo und Schied zu harmlos, zudem holten sich Prica und Schied dumme und unnötige Verwarnungen ab. Das Zweikampfverhalten des kompletten Teams existierte quasi gar nicht. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde dann das 0:2, wieder verlor Lapaczinski den Ball an Reisinger, der Löwe hatte auch keine Gegenwehr gegen Kondé „zu knacken“. Ein Pass auf Agostino und der ließ Schober keine Chance. Hätte Reisinger fünf Minuten nicht den Ball etwas unglücklich an den Arm bekommen, hätten die Rostocker wohl einem 0:3-Rückstand hinterherlaufen müssen. Von Hansa sah man nichts, die beste Szene hatten die Rostocker in der 25. Minute, als Di Salvo den Ball an die Latte köpfte.

Nach der Pause sahen die mitgereisten Fans kaum Änderungen. Auch dem 3:0 gehen wieder Abwehrschnitzer voraus. Baier zieht aus gut 25 Metern ab, Schober kann den Knaller nur wegfausten. Vucicevic verlädt Maul mit einer Finte und trifft zum 3:0 (60.). In der Folgezeit immer wieder dasselbe Bild, Hansafehler führen zu Chancen der Sechz’ger, die aber Kolomaznik (67.) und Krontiris (75.) nicht nutzen können. In der 78. Minute dann doch noch das 4:0. Kolomaznik darf es gleich zweimal versuchen, denn nach einer Eingabe stehen die Hansa-Kicker der Defensivabteilung nur da und schauen zu. Hansa nur noch einmal gefährlich vor dem Tor der Gastgeber, doch Arvidsson verstolpert (82.). Dass dann doch noch das 1:4 fällt, dafür sorgen die Löwen selber. Ein schön vorgetragener Angriff der Hanseaten über Rydlewicz und Prica tritt Costa selbst ins Tor. Hansa-Trainer Jörg Berger meinet nach dem Spiel: „Wir müssen an vielen Ecken ansetzen, viele Dinge bereden. Es wurden wiederholt individuelle Fahler gemacht, so kann man nicht bestehen.“

2. Bundesliga 2005/06, 1. Spieltag
TSV 1860 München – FC Hansa Rostock 4:1 (2:0)

München: Ochs – Lamotte, Costa, Schäfer, Hoffmann, Lehmann (80. Czerny), Baier (V), Milchraum, Reisinger (61. Kolomaznik), Agostino (71. Krontiris), Vucicevic.

Rostock: Schober – Sebastian (46. Löw), Lapaczinski, Konde, Hartmann, Gaede (79. Th. Rasmussen), Maul, Rydlewicz, Prica, Di Salvo (61. Arvidsson), Schied.

Tore: 1:0 Agostino (2.), 2:0 Agostino (16.), 3:0 Vucicevic (60.), 4:0 Kolomaznik (78.), 4:1 Costa (88., Eigentor).

Schiedsrichter: Dr. Jochen Drees (Mainz).

Zuschauer: 51.200 in der Münchener Alianz-Arena.

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Von Olaf Jenjahn

Olaf Jenjahn war jahrelang Autor und berichtete bei uns aus dem Ostseestadion über die Profis des FC Hansa.

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