Hansa Rostock lehnt Strafmaß des DFB ab

Nur einen Tag nach der DFB-Forderung die Geschehnisse beim Heimspiel des FC Hansa Rostock gegen den FC Sankt Pauli mit einem „Geisterspiel“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu bestraften, reagierte der Verein am Freitagabend und lehnte den Strafantrag des Deutschen Fußball-Bundes ab.

Nur einen Tag nach der DFB-Forderung die Geschehnisse beim Heimspiel des FC Hansa Rostock gegen den FC St. Pauli mit einem „Geisterspiel“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu bestraften, reagierte der Verein am Freitagabend und lehnte den Strafantrag des Deutschen Fußball-Bundes ab.

„Wir verurteilen die Vorkommnisse auf das Schärfste und distanzieren uns von jeglicher Form der Gewalt. Jedoch empfinden wir das geforderte Strafmaß als unverhältnismäßig und nicht zweckdienlich.“, so Vorstandschef Bernd Hofmann. „Mit einem Geisterspiel werden die Ursachen der kriminellen Handlungen weder bekämpft, noch gelöst. Unser Ziel ist es, gemeinsam Gewalttäter aus dem Stadion auszugrenzen und in Zusammenarbeit mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz die Straftäter hart zu bestrafen. Nur mit der Symbiose aus nachhaltiger Präventionsarbeit und zeitnahen, rigorosen Sanktionen ist es möglich, Straftaten aus den deutschen Fußballstadien zu verbannen“, erklärte Hofmann weiter.

Nach dieser Nichtzustimmung des Strafantrages wird das DFB-Sportgericht in Frankfurt entscheiden, welches vor gut einer Woche Dynamo Dresden für den Pokal-Wettbewerb in der Saison 2012/13 ausschloss. Grund für dieses im deutschen Fußball einmaligen Urteils waren die Krawalle Dresdner Fans beim DFB-Pokalspiel bei Borussia Dortmund.

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Von Redaktion

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