Mehrwegbecher im Ostseestadion zum Sammeln oder Spenden

Hansa Rostock stellen im Ostseestadion auf umweltschonende Mehrwegbecher um. Die neuen Stadionbecher sind zum Sammeln oder Spenden für den guten Zweck gedacht.

Bei den Heimspielen des FC Hansa Rostock und allen anderen Großveranstaltungen im Ostseestadion wird an den Catering-Ständen nur noch in umweltschonende Pfandbecher ausgeschenkt.

Der Startschuss für das neue Bechersystem im Ostseestadion wird beim ersten Heimspiel der Rückrunde gegen den HSV fallen.

Im Ostseestadion gibt es seit 2023 neue Mehrwegbecher zum Sammeln oder Spenden für einen guten Zweck. Was macht ihr damit?

„Die Umstellung auf das Mehrweg-System war für unseren Partner w.Holz und uns ein sehr aufwendiges Projekt, das inbegriffen der Produktionszeit ein gutes Jahr Vorbereitung gebraucht hat. Bei der Umstellung, für die ein Gesamt-Investitionsvolumen im sechsstelligen Bereich aufgebracht werden musste, konnten wir auch auf die Unterstützung unserer Partner 28 BLACK und Lübzer bauen,“ so Robert Marien, Geschäftsführer der FC Hansa Rostock GmbH & Co. KGaA.

100.000 Kunststoff-Mehrwegbecher, die sich in der Flugphase entleeren

Zum Auftakt wurden zunächst 100.000 Becher – der sogenannte Arena Cup® der Firma Cup Concept – für das Ostseestadion produziert. Dabei handelt es sich um einen Kunststoff-Mehrwegbecher, der sich noch in der Flugphase entleert, falls er mitsamt Getränk geworfen werden sollte. Neben den sicherheitsrelevanten Vorzügen, gibt es auch praktische Vorteile. Da die Becher am Henkel ineinander stapelbar sind, werden künftig keine Pappträger mehr nötig sein, um mehrere Getränke gleichzeitig zu transportieren.  

Julia Hoffmeister, Nachhaltigkeitsbeauftragte des FC Hansa Rostock: „Zu unseren Heimspielen kommen im Schnitt 24.000 Zuschauer, d.h. wir haben in der Vergangenheit allein an einem Spieltag einen Verbrauch von rund 50.000 Einwegplastikbechern gehabt. Zusammen mit allen weiteren Veranstaltungen lag der Gesamtverbrauch in einer Saison sogar bei 1.000.000. Mit der Einführung der wiederverwendbaren Mehrwegbecher können wir diese Mengen an Plastikmüll nun deutlich reduzieren und einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Durch die Stapel-Eigenschaften der neuen Becher wird künftig auch kein Müll mehr durch Papierträger anfallen – von denen an einem Spieltag circa 12.500 Stück verbraucht wurden. Aufgabe wird es nun sein, weitere Möglichkeiten auszuloten und in allen Bereichen Maßnahmen zu entwickeln, um den FC Hansa Rostock nachhaltiger aufzustellen.“

Hansa-Pfandbecher zum Sammeln oder Spenden für den guten Zweck

Beim Kauf eines Getränks werden zwei Euro Pfand erhoben, das nach Rückgabe erstattet oder auch für ein ausgewähltes Projekt zum guten Zweck gespendet werden kann. Wer auf sein Geld verzichten möchte, wird auf den Promenaden spezielle Sammelbehälter finden, in die der Becher als Spende geworfen werden kann.

Zudem gibt es natürlich auch die Möglichkeit, den Becher als Sammler-Stück zu behalten. Zum Start wird es eine Auswahl an zunächst vier Hansa-Motiven geben, mit denen die Becher bedruckt sind. Weitere Motive werden später folgen.

Hansa und Marteria unterstützen Plant for Future

Über mehrere Spendenbehälter, die auf der gesamten Promenade des Ostseestadions stehen, kann der Becher und damit der Pfandwert gespendet werden. Und dieser Spendenzweck ist nun klar: Aus Becherpfand sollen Bäume werden!

Der FC Hansa unterstützt mit den Erlösen das Projekt Plant for Future, das mit den Spendengeldern bestehenden Amazonas-Regenwald schützt und zusätzlich junge Bäume pflanzt. Die Pflanz-Formel ist dabei ganz einfach: Pro 5 Euro-Spende wird ein Quadratmeter Regenwald im Amazonasgebiet von Peru gekauft und zusätzlich in Deutschland ein neuer Baum gepflanzt. Aus fünf gespendeten Bechern werden also zwei Quadratmeter Regenwald und zwei einheimische Bäume.

Unterstützung erhält das Bündnis inzwischen von mehr als 600 Personen und Unternehmen, mit dem Musiker Marten „Marteria“ Laciny hat sich zudem ein weiteres bekanntes Rostocker Gesicht dem Projekt angeschlossen. Er allein hat inzwischen schon fast 500 Quadratmeter Regenwald finanziert. „Marten war auf einer unserer Reisen nach Peru mit dabei. Damals haben wir die Froschart „fantastischer Baumsteiger“ entdeckt, von der bis 2011 angenommen wurde, dass sie seit rund 130 Jahren ausgestorben ist. Der Frosch hat die Farben weiß, blau und rot, daher haben ihn zum „Hansa-Frosch“ und das Gebiet zum „Hansa-Wald“ ernannt und wollen die Heimat dieses Frosches beschützen“, erklärt Felix Langberg, warum genau diese Regenwaldregion ausgewählt wurde.

Maßnahme für mehr Nachhaltigkeit im Stadion

Christoph Wulff, Geschäftsführer der W.Holz GmbH: „Wir freuen uns, dass wir dieses für uns vor allem logistisch sehr anspruchsvolle Projekt nun zusammen mit dem FC Hansa Rostock fertig konzipiert haben und startklar für die Einführung der Mehrwegbecher sind. Natürlich ist die Umstellung für uns als Caterer mit einem größeren Aufwand und vielen Veränderungen in den Abläufen verbunden. Unser Team konnte hier von der Erfahrung bei anderen Standorten profitieren und hat ein gesamtheitlich rundes Konzept erarbeitet, um das Erlebnis im Stadion positiv und nachhaltig zu gestalten. Ebenfalls ist es auch uns sehr wichtig, die Maßnahmen des FC Hansa für mehr Nachhaltigkeit im Stadion und Verein zu unterstützen.“

„Wir von Lübzer freuen uns sehr über die Umstellung im Ostseestadion von Einweg- auf Mehrwegbecher, um Lübzer als Stadionbier ab sofort deutlich umweltfreundlicher auszuschenken. Dieser wichtige Schritt geht einher mit unserer ambitionierten Nachhaltigkeitsstrategie und ist nicht zuletzt auch der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem FC Hansa Rostock und dem Caterer w.Holz zu verdanken. Mit der Neuerung bieten wir unser Bier neben den Störtebeker Festspielen sowie anderen kulturellen und sportlichen Veranstaltungen somit nun auch bei unserem größten Partner FC Hansa Rostock in Mehrwegbechern an und tragen so zu einer grüneren Zukunft bei. Darauf sind wir stolz“, so Bastian Pochstein, Geschäftsführer der Mecklenburgische Brauerei Lübz.

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Von Redaktion

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