Rostocker Fußballgeschichte(n) in der DKB-Arena

Seit gut 120 Jahren rollt der Ball in Rostock. 1895 gründeten vier Gymnasiasten von der Großen Stadtschule einen Sportverein. Mit dem Kauf des ersten eigenen Lederballes nannten sie sich nach englischem Vorbild stolz Rostocker Fußball-Club (RFC).

Seit gut 120 Jahren rollt der Ball in Rostock. 1895 gründeten vier Gymnasiasten von der Großen Stadtschule einen Sportverein. Mit dem Kauf des ersten eigenen Lederballes nannten sie sich nach englischem Vorbild stolz Rostocker Fußball-Club (RFC).

1905 trat der RFC dem Mecklenburgischen Fußballbund bei, der wiederum im selben Jahr Mitglied im Norddeutschen Fußball-Verband wurde. Nun spielte man um eine offizielle Verbandsmeisterschaft. Die Gegner hießen Rostocker Fußballklub Allemania von 1903, Internationaler Fußball-Club Rostock von 1899, Rostocker Fußballclub Germania von 1901, Warnemünder Fußball-Klub von 1903, Wismarscher Fußballklub von 1905, Schweriner Fußballklub Vorwärts von 1904 und Schweriner Fussballklub von 1903. Gespielt wurde in Rostock damals auf den Grünflächen in den Barnstorfer Anlagen oder dem Exerzierplatz der Militärgarnison.

Spätestens mit dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde Fußball zum populärsten Sport in Deutschland. Die Vereine wuchsen und mit ihnen das Zuschauerinteresse. Bis 1930 entstanden die großen Sportanlagen am Damerower Weg und an der Hans-Sachs-Allee sowie das ehemalige Arbeiterstadion am Trotzenburger Weg. Besonders bei Rostocker Derbys oder Spielen gegen Schweriner Mannschaften ging es auf dem Rasen wie auf den Rängen mitunter äußerst hitzig zu.

Der nationalsozialistische Staat zielte auf die völlige Kontrolle auch über den Fußball und veränderte die Rostocker Vereinslandschaft völlig. So schuf man Großvereine wie die Turn- und Sportgemeinschaft Rostock, die Heinkel-Flugzeugwerke förderten spielstarke Mannschaften in ihrem Sport-Club und zum Militär eingezogene Fußballer aus ganz Deutschland kickten in den zahlreichen Sportvereinen von Heer und Luftwaffe.

Nach Kriegsende organisierten sich die Fußballer zunächst in lokalen Sportgruppen unter Aufsicht der Freien Deutschen Jugend. 1947 wird Rostock- Süd mecklenburgischer Landesmeister im Fußball. Bald darauf begann eine Gründungswelle von Betriebssportgemeinschaften, zur Förderung des Leistungssports im Bezirk Rostock entstand 1954 der Sportclub Empor.

Rostocker Fußballgeschichte(n) – Erzählt von Heiko Meuser

Dipl.-Museologe Heiko Meuser stellt die Entwicklung von der Ankunft des Fußballs in Rostock bis zur Gründung vom Sportclub Empor 1954 vor. Um Meisterehren und Abstiegskampf, Spielplatzsorgen und „Vereinsfanatismus“ wird es gehen. Bilder und Ausschnitte aus verschiedensten historischen Dokumenten und Berichten bieten einen unterhaltsamen Einblick in die ersten sechzig Jahre Rostocker Fußballgeschichte.

Wann: 27. März 2012 / Einlass ab 18:30 Uhr / Beginn 19:00 Uhr
Wo: Presseraum der DKB-Arena (Eingang West)
Wieviel: Der Eintritt ist frei!

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Von Redaktion

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