Torloses Remis im Ostderby gegen Energie Cottbus

Das war nix. Torlos endete am Montagabend die Zweitligapartie zwischen dem FC Hansa Rostock und Energie Cottbus. Dabei begann das Spiel für die Rostocker verheißungsvoll, denn Hanseaten hatten schon nach 43 Sekunden die erste Möglichkeit.

Das war nix. Torlos endete am Montagabend die Zweitligapartie zwischen dem FC Hansa Rostock und Energie Cottbus. Dabei begann das Spiel für die Rostocker verheißungsvoll, denn Hanseaten hatten schon nach 43 Sekunden die erste Möglichkeit. Prica bediente Schied, doch der kam einen Schritt zu spät. Damit war der Startschuss zu furiosen ersten 45 Minuten gegeben.

Die Hausherren drückten, Cottbus aber fightete zurück. In der achten Minute lieferte sich Rydlewicz ein Laufduell gegen da Silva und Radu, die beiden Cottbusser spielen den Hansa-Kapitän aus, doch Schober klärt zur Ecke. Im Gegenzug erwischt Schied einen verunglückten Pass von da Silva, der Ball kommt zu Arvidsson, der das Leder aus spitzem Winkel nicht im Tor unterbringt. Hansa eindeutig Spiel bestimmend, doch Tore wollen einfach nicht fallen. Eine Flanke von Bülow bekommt Prica, der aber den Energie-Keeper Piplica anschießt (13.). Zwei Minuten später ist es erneut Prica, der die Energie-Abwehr in arge Nöte bringt. Der Schwede erläuft sich einen Fehlpass, Piplica will klären, schießt aber den Hansa-Stürmer an. Glück für den Cottbusser Torhüter, der Ball geht ins Aus. Die Platzherren weiter tonangebend, gewinnen auch die meisten Zweikämpfe. Zweimal Prica (23., 26.) und Gledson (30.) haben weitere Möglichkeiten, ehe Energie durch Rost zur bislang besten Chance kommt. Doch der Ball landet am Außenpfosten. Cottbus ist mit dem 0:0 zur Pause gut bedient, Hansa aber hätte zwei, ja drei Tore machen müssen.

Nach dem Wechsel flacht die Partie deutlich ab. Hansa zieht sich zurück, die Fehler häufen sich. Cottbus wird etwas stärker, kann sich aber nicht wirklich nennenswerte Möglichkeiten erarbeiten. Erst nach einer Stunde sorgt Kioyo für Gefahr, doch Gledson klärt zur Ecke. Hansa steigert sich nur langsam, findet wieder etwas besser ins Spiel. Schied erwischt den Ball nicht richtig mit dem Fuß (66.), der eingewechselte Di Salvo scheitert mit einem Kopfball nach einem Rydlewicz-Eckstoß (69.). Kioyo als bester Cottbusser Spieler prüft nach 72 Minuten nochmals Schober, zuvor hatte er Sebastian mit einer geschickten Körpertäuschung aussteigen lassen. Beide Mannschaften scheinen sich mit dem 0:0 zufrieden zu geben, denn bis zum Schlusspfiff passiert nicht mehr viel. Ein Freistoß von Rydlewicz, aus 25 Metern getreten und knapp über das Tor geschossen, beschließt diese Partie.

Schade für Hansa, denn da war mehr drin.

2. Bundesliga 2005/06, 13. Spieltag
FC Hansa Rostock – FC Energie Cottbus 0:0

Rostock: Schober – Brecko, Sebastian, Gledson, Hartmann – Bülow – Rydlewicz, Maul (64. Löw) – Prica – Schied, Arvidsson (64. Di Salvo).

Cottbus: Piplica – Sidney, Berhalter, McKenna, Szelesi – Schuppan (74. Bandrowski), T. Rost, da Silva, Aidoo (64. Jungnickel ) – Radu (90. Sahin), Kioyo.

Tore: Fehlanzeige.

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München).

Gelbe Karten: Bülow.

Zuschauer: 22.000 im Rostocker Ostseestadion.

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Von Olaf Jenjahn

Olaf Jenjahn war jahrelang Autor und berichtete bei uns aus dem Ostseestadion über die Profis des FC Hansa.

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