Hansa Rostock kann auch gegen die Stuttgarter Kickers nicht gewinnen

Trotz der frühen Führung und einem Pausenstand von 2:0 konnte der FC Hansa Rostock auch gegen die Stuttgarter Kickers nicht den ersten Heimsieg des Jahres 2014 einfahren. Erneut fehlte die Konstanz über 90 Minuten, um die Partie zu gewinnen.

Trotz der frühen Führung und einem Pausenstand von 2:0 konnte der FC Hansa Rostock auch gegen die Stuttgarter Kickers nicht den ersten Heimsieg des Jahres 2014 einfahren. Erneut fehlte die Konstanz über 90 Minuten, um die Partie zu gewinnen.

Trainer Andreas Bergmann musste aufgrund der Verletzung David Blacha seine Formation verändern, beließ es aber nicht bei einer Änderung: Max Christiansen, Kapitän der A-Junioren der Rostocker, kam zu seinem Profidebut und spielte dabei an der Seite von Routinier Milorad Pekovic im defensiven Mittelfeld. Denis-Danso Weidlich kehrte in die Mannschaft zurück und übernahm diesmal den zentral offensiven Part, Nikolaos Ioannidis begann auf Blachas Stammposition im linken Mittelfeld.

Die Rostocker kamen zunächst mit sehr viel Schwung in die Partie und setzten diesen auch gleich in Zählbares um: Weidlich schickte in der zweiten Spielminute auf der rechten Seite Julian Jakobs mit einem guten Pass, der Flügelspieler zog in die Mitte, konnte sich im 1:1 gegen den Gästekeeper durchsetzen und schob sicher zum 1:0 in die lange Ecke ein. Stuttgart kam in den ersten 20 Minuten kaum in die Partie, Hansa attakierte den Gegner früh und verhinderte so einen konstruktiven Spielaufbau der Kickers. Die Rostocker hingegegen konnten sich mehrere gute Möglichkeiten rausspielen. Ruprecht traf in der 19. Minute ins Tor, doch sein Treffer wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Eine Minute später umkurvte Savran den Torwart, traf aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Auch Weidlich hatte in der 35. Minute eine Möglichkeit nach Vorarbeit von Pekovic und Jakobs, doch er wurde beim Schuss noch entscheidend gestört. In der 40. Minute fiel dann aber der nächste Treffer. Christiansen, der ein gutes Debut gab, spielte mit Übersicht rechts raus auf Savran, der beim Flanken den freistehenden Ioannidis sah und mustergültig bediente. Der Grieche ließ sich die Chance nicht nehmen und schloss volley zum 2:0 ab. Mit einer hochverdienten 2:0-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Stuttgart wechselte in der Halbzeit und brachte Stürmer Soriano neu in die Partie. Die Schwaben kamen mit viel Schwung aus der Kabine und konnten, ähnlich wie der FC Hansa in Hälfte eins, gleich die erste gute Chance zum Tor nutzen. Am zweiten Pfosten stand Edwini-Bonsu bei einer Flanke ungedeckt und konnte den Ball zum 2:1-Anschlusstreffer überlegt an Hahnel vorbeischieben. Hansa wollte zurückschlagen und erarbeitete sich Möglichkeiten: Savrans Schuss aus der 54. Minute wurde noch abgefälscht und ging so knapp über das Tor, der Kopfball von Pekovic nach der anschließenden Ecke wurde vor der Linie geklärt. Doch statt dem 3:1 fiel der Ausgleich durch die Gäste. Ein Kopfball von Soriano findet zunächst noch nicht den Weg in das Tor, doch Müller setzte nach und brachte den Ball irgendwie über die Torlinie. In der Folge verloren die Hanseaten völlig den Faden, Stuttgart wurde hingegen immer stärker. Soriano war per Kopf in der 68. Minute nah an der Führung, setzte den Ball aber knapp am Kasten vorbei. Kurz darauf war die Partie für Hansa-Keeper Hahnel vorzeitig beendet: Er musste nach einem Zusammenprall mit Steven Ruprecht und dem Stuttgarter Soriano verletzt vom Feld, für ihn kam Johannes Brinkies ins Spiel. Eine Möglichkeit hatten die Rostocker doch noch, doch Savrans Schuss wurde abgeblockt (81.). Hansa war die Verunsicherung anzumerken, ein konstruktiver Spielaufbau war nicht mehr zu erkennen. In der Nachspielzeit hätten die Stuttgarter fast noch den Siegtreffer erzielt, der Ball ging aber auch hier am Tor vorbei.

Fazit: Mit dem Unentschieden konnten die Rostocker erneut nicht den erhofften Befreiungsschlag landen, nach dem Abpfiff gab es vor der Negativkulisse von nur 6.200 Zuschauern im Ostseestadion deutlich hörbare Pfiffe. Die Umstellungen, die Bergmann zu Beginn der Partie vorgenommen hatte, schienen dem Spiel zunächst gut zu tun, doch wie so oft schaffte es Hansa nicht, die Leistung konstant über 90 Minuten auf dem Spielfeld zu zeigen.

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Von Redaktion

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