DFB-Pokal: Hansa-Niederlage auf der Bielefelder Alm

Es sollte den erhofften Aufschwung bringen. Wenn es schon in der Bundesliga nicht klappt sollte nun wenigsten im DFB-Pokal der Knoten platzen und sich die Mannschaft über einen Sieg das nötige Selbstvertrauen erkämpfen.

Es sollte den erhofften Aufschwung bringen. Wenn es schon in der Bundesliga nicht klappt sollte nun wenigsten im DFB-Pokal der Knoten platzen und sich die Mannschaft über einen Sieg das nötige Selbstvertrauen erkämpfen. Doch gebracht hat auch die Fahrt ins winterliche Ostwestfalen rein gar nichts. Wieder einmal stehen die Rostocker nach gerade mal ein wenig mehr als neunzig Minuten vollkommen ohne Punkte – wohl gut das es keine zu Vergeben gab – , ohne dem Erreichen des Halbfinale oder nur einem einzigen Torerfolg dar.

Im diesjährigen Viertelfinale des DFB-Pokals verloren die Hanseaten auf der Bielefelder Alm mit 0:1 (0:0) und schieden somit vorzeitig aus dem nationalen Pokal-Wettbewerb aus. Gerade einmal die ersten Spielszenen brachten ein wenig Hoffnung auf, doch dann pegelte sich der schon normal gewordene Hansa-Alltag ein. Kein Biß, kein Kampf, dazu ein schwer bespielbarer Boden und einfach kein Erfolgerlebnis. Dabei hätten Hartmann, Lantz und Prica die goldweißen Norddeutschen in der ersten Viertelstunde in Führung schießen können. Was letztlich blieb war ein torloser Halbzeitstand vor knapp 20 000 Zuschauer in der Schüco-Arena.

Nach dem Seitenwechsel plätscherte die Partie bei Schneetreiben und rutschigem Geläuf vor sich her. Die erste große Chance im zweiten Durchgang bot sich für die Gastgeber nach einer Ecke von links. Das Rote Leder kommt in den Rostocker Strafraum springt über die Stationen Buckley, Porcello, Owomoeyla auf den Ghanae Issac Boacy, der den Ball Keeper Mathias Schober zwischen die Beine ins Hansa-Tor stochert. Spielstand nach 54. Minuten nun 1:0 für die Arminia. Es bleibt noch über eine halbe Stunde Zeit den Ausgleich zu erzielen. Coach Berger bringt daraufhin Hill für Maul, Vorbeck für Thomas Rasmussen und schließlich di Salvo für Lapaczinki. Die Gäste erspielen sich nun ein optisches Übergewicht, sind einem Torerfolg aber Meilenweit entfernt. Somit erzittern cleverer Bielefelder letztendliche einen 1:0-Pokal-Viertelfinal-Sieg gegen das angeschlagen und verunsichert wirkende Bundesliga-Schlusslicht.

DFB-Pokal 2004/05, Viertelfinale
DSC Arminia Bielefeld – FC Hansa Rostock 1:0 (0:0)

Rostock: Schober – Hartmann, Möhrle, Lapaczinski (76. di Salv), Maul (59. Hill) – Lantz, Persson – Prica, Litmanen, T. Rasmussen (65. Vorbeck) – Allbäck.

Tore: 1:0 Isaac Boakye (54.).

Schiedsrichter: Uwe Kemmling (Kleinburgwedel).

Zuschauer: 19 866 in der Schüco-Arena in Bielefeld.

Gelbe Karten: Möhrle, Persson.

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Von Martin Schuster

Martin ist seit den 1990ern Hansa-Fan und gründete 2001 das Online-Magazin HANSA NEWS, welches er bis heute betreibt.

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