Wahnsinn! Hansa Rostock schlägt Heidenheim im Pokalkrimi

3:2! Was für ein Pokalspiel am Sonntagabend im Rostocker Ostseestadion! Hansa Rostock gewann im DFB-Pokal vor 15.000 Zuschauern mit 3:2 (0:1, 1:1) nach Verlängerung gegen den favorisierten 1. FC Heidenheim 1846.

3:2! Was für ein Pokalspiel am Sonntagabend im Rostocker Ostseestadion! Hansa Rostock gewann im DFB-Pokal vor 15.000 Zuschauern mit 3:2 (0:1, 1:1) nach Verlängerung gegen den favorisierten 1. FC Heidenheim 1846. Den entscheidenden Treffer zum Einzug in die zweite Pokalrunde köpfte Ridge Munsy erst in der 120 Minute ins Tor des gebürtigen Rostockers Kevin Müller und brachte die Hansa-Fans in Ekstase. „Am Ende sind wir belohnt worden und der glückliche Sieger einer ausgeglichenen Partie.“, so Hansa-Trainer Jens Härtel nach dem überstandenen Pokalkrimi.

Die intensive Begegnung der beiden Zweitligisten begann mit einem kurzen Schock für die Hansa-Fans, doch das Heidenheimer Abseitstor in der erste Minute zählte nicht. Beide Teams schenkten sich nichts ehe Kapitän Mainka per Kopf zur Führung unhaltbar einköpfte (25.) – vorausgegangen war ein scharfer Eckball auf den kurzen Pfosten, dessen Abnehmer völlig frei durch den Strafraum lief. Die Gäste spielten im ersten Durchgang unaufgeregt und effektiv, Hansa dagegen mit mehr Ballbesitz und guten Szenen. Schiedsrichter Arne Aarnink unterband einen flotteren Spielfluss und sorgte bei einigen Entscheidungen für skeptische Gesichter auf den lautstarken Rängen. Nach der Pause steigerte sich die Härtel-Elf und drückte intensiver aufs Müller-Tor. Ein Strafstoß unweit der gegnerischen Eckfahne fand den Weg zu Roßbach, der den Ball über Mainkas Bein zum Ausgleich ins Tor köpfte (57.). Das Stadion tobte und hoffte auf eine Wendung des Spiels in der Verlängerung, da es nach 90 Minuten beim 1:1 blieb. Diese hatte es in sich! Erst schlenzte der eingewechselte Schumacher den Ball an den Pfosten, dann schoss Calegero Rizzuto den Abpraller gezielt zwischen Torhüter Müller und einem Abwehrspieler ins Gehäuse (94.). 2:1! Es ging weiter hin und her. Schließlich parierte Hansa-Keeper Markus Kolke einen sehenswerten Kühlwetter-Schuss an den Pfosten, den Abpraller ballerte der völlig freistehende Schimmer aus spitzem Winkel zwischen Kolke und dem Pfosten ins Netz (108.). 2:2 und die Gäste hatten wieder etwas mehr Sicherheit. Hansa ließ sich davon nicht beeindrucken und kämpfte sich bis zur letzten Minute weiter voran. Dann flankte der eingewechselte Riedel exzellent auf den eingewechselten Munsy in den Fünfmeterraum und das 3:2 war perfekt. Ein Schock für die Gäste, die sich schon im Elfmeterschießen sahen. Kurz danach ertönte der Schlusspfiff, der in dem Jubel des Stadions unterging. „Es hat unfassbar Spaß gemacht. Das war einfach nur geil, ein geiles Pokalspiel.“, freute sich auch Kapitän Kolke über die Unterstützung der Fans.

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin schallte es durch das stimmungsvolle Stadion. Bevor es im nächsten Jahr eventuell nach Berlin geht schippert die Hansa-Kogge am nächsten Wochenende am 3. Spieltag der 2. Bundesliga auswärts zum Pokalgegner nach Heidenheim.

DFB-Pokal 2021/2022, 1. Runde
FC Hansa Rostock – 1. FC Heidenheim 3:2 (0:1).

Rostock: Kolke – Neidhart, Meißner, Roßbach, Scherff – Bahn, Behrens (78. Löhmannsröben) – Rizzuto, Ingelsson (88. Omladic), Mamba (78. Schumacher) – Verhoek (88. Munsy).

Heidenheim: Müller – Busch, Mainka, Hüsing, Föhrenbach – Theuerkauf – Leipertz (64. Kühlwetter), Mohr (100. Schimmer) – Burnic (75. Schöppner) – Schmidt (75. Pick), Kleindienst.

Tore: 0:1 Mainka (25.), 1:1 Mainka (Eigentor, 57.), 2:1 Rizzuto (94.), 2:2 Schimmer (109.), 3:2 Munsy (120.).

Schiedsrichter: Arne Aarnink (Nordhorn).

ZuschauerInnen: 15.000 im Rostocker Ostseestadion.

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Von Martin

Martin ist seit den 1990ern Hansa-Fan und gründete 2001 das Online-Magazin HANSA NEWS, welches er bis heute betreibt.

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