Kremer glich in der Nachspielzeit aus

Das Oberliga-Team des FC Hansa Rostock büßte am Freitagabend seine blütenweiße Heimweste ein. Im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Union Berlin gab es statt den 13. Heimsieg in Folge beim 1:1 (0:0) nur einen Punkt.

Das Oberliga-Team des FC Hansa Rostock büßte am Freitagabend seine blütenweiße Heimweste ein. Im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Union Berlin gab es statt den 13. Heimsieg in Folge beim 1:1 (0:0) nur einen Punkt. Diesen sicherte ein Treffer von Max Kremer in der Nachspielzeit.

Die Rostocker begannen stark und beschäftigten die Eisernen fast ausschließlich in deren Hälfte. Nach einem Freistoß von Daniel Becker scheiterte Mathias Wenger am Keeper (8.). Auch bei einem direkten Freistoß von Becker war der Schlussmann zur Stelle (11.) und bei einem von Fikic noch im Glück. Ein Treffer für die Gastgeber schien in dieser Phase nur eine Frage der Zeit. Nach der guten Anfangsphase kamen die Berliner allerdings etwas besser ins Spiel und konnten sich etwas lösen. Nach einem Missverständnis in der Rostocker Defensive ergab sich Soltanpour die erste Chance, Brinkies konnte retten (26.). Munter ging es zwischen beiden Teams weiter. Bei einer schönen Hereingabe von Gladrow verpasste Kunstmann (28.) und einen Schuss des agilen Becker konnte geblockt werden (30.). Vor der Pause erhöhten die Rostocker dann noch einmal das Tempo und drückten auf die Führung. Fikic mit einem Flachschuss (40., haarscharf daneben), Becker mit einem Schuss (42.) und Kunstmann mit einem Kopfball (45.) fehlte jedoch das nötige Quäntchen Glück.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Gäste aus Berlin. Nach einen Freistoß kam Soltanpour nahezu unbedrängt zum Kopfball und nickte ein (50.). Von diesem Schock konnten sich die Gastgeber nur schwer erholen. Den Unionern wäre durch Hollwitz um ein Haar gar das 0:2 gelungen (60.). Hansa wirkte in der Folgezeit zwar gewillt aber ideenlos. Die schlechten Platzbedingungen spielten bei diesem Spielstand den Berlinern zudem eher in die Karten. Nach der besten Hansa-Kombination des Spiels verpasste Fikic knapp (75.) und erneut war es Fikic, der mit einem Versuch nur neben das Tor traf (80.). Als Max Kremer freistehend dem Keeper der Berliner aus Nahdistanz in die Arme köpfte, glaubten sicherlich die Wenigstens noch an einen Punkt (87.). Trainer Axel Rietentiet glaubte indes an seine Mannschaft und feuerte sie unentwegt an, was sich in der ersten Minute der Nachspielzeit bezahlt machte.

„Ein Riesenkompliment an die Jungs. Wir haben es leider versäumt in der ersten Halbzeit ein Tor zu machen. Wie wir es dann aber nach dem Rückstand auf diesem Platz immer wieder versucht haben es zu drehen, war aller Ehren wert. Da bin ich schon stolz auf die Jungs. Auch wenn der Ausgleich erst sehr spät viel, war der eine Punkt doch mehr als verdient. Die Mannschaft hat ihn sich mit Leidenschaft und toller Moral verdient.“, so der Trainer.

Oberliga Nord 2010/11, 26. Spieltag
FC Hansa Rostock II – 1. FC Union Berlin 1:1 (0:0)

Rostock: Ladwig – Starke (79. Koop), Grundmann, Wenger, Wullwage – Becker, Kremer, Rausch, Gladrow (69. Kühn) – Kunstmann, Fikic.

Tore: 0:1 Soltanpour (50.), 1:1 Kremer (90.).

Schiedsrichterin: Sandra Blumenthal (Pritzwalk).

Gelbe Karten: Fikic, Rausch – keine.

Zuschauer: 100 im Rostocker Volksstadion.

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Von Arne Taron

Arne arbeite schon seit vielen Jahren als Freier Journalist in Rostock. Zu seinen "Steckenpferden" gehören im Rostocker Sport u.a. die Berichterstattung über den Rostocker Eishockey Club (REC). Zudem berichtet er in der lokalen Sportpresse über den Nachwuchs des FC Hansa Rostock und nicht zuletzt auch über den Rostocker Kreisfußball.

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