Hansa Rostock auch mit neuem Trainer weiter sieglos

Interimstrainer Robert Roelofsen hatte vor der Partie schnellen Offensivfußball seiner Mannschaft angekündigt um endlich den ersten Heimsieg im Jahr 2014 gegen die Gäste aus Münster zu schaffen. Dafür beorderte er unter anderem Alex Mendy auf die rechte Offensivposition im Mittelfeld, hinter dem Franzosen spielte Robin Krauße.

Interimstrainer Robert Roelofsen hatte vor der Partie schnellen Offensivfußball seiner Mannschaft angekündigt um endlich den ersten Heimsieg im Jahr 2014 gegen die Gäste aus Münster zu schaffen. Dafür beorderte er unter anderem Alex Mendy auf die rechte Offensivposition im Mittelfeld, hinter dem Franzosen spielte Robin Krauße. David Blacha spielte neben Halil Savran im Sturm. Die Innenverteidigung bildeten Kapitän Sebastian Pelzer und Denis-Danso Weidlich, davor agierten die Stammkräfte Haas und Pekovic.

Hansa begann die Partie mit einer gehörigen Portion Unsicherheit, sodass sich die Gäste in den ersten Minuten gleich gut im Spiel wiederfanden. Die Hansaspieler versuchten einige Kombinationen vor allem über die rechte Seite und hatten damit in der 5. Minute auch die erste gute Möglichkeit, doch Savran konnte Mendys Flanke mit der Hacke nicht an Gästetorwart Masuch vorbeibringen. Weitere gute Möglichkeiten spielten sich die Hausherren aber nicht heraus, doch auf der anderen Seite erzielte Münster gleich mit der ersten guten Chance die Führung. Benyamina kam an der Strafraumgrenze frei zum Schuss und ließ Hahnel mit seinem Schuss keine Abwehrmöglichkeit. Die Rostocker ließen sich jedoch nicht hängen und versuchten gleich wieder nach vorne zu spielen. In der 26. Minute hatte Alex Mendy die große Möglichkeit zum Ausgleich, vergab jedoch im im direkten Duell mit Masuch. Hansa zeigte sich sonst vor allem bei Standards gefährlich, ein solcher führte dann in der 38. Minute auch zum Ausgleich durch Savran: Er kam nach einer Ecke von Fardi an den Ball und köpfte souverän ein. Im Anschluss hatte Hansa sogar noch vor der Pause die Möglichkeit ein weiteres Tor nach einer Ecke zu erzielen, doch diesmal passten die Preußen besser auf und konnten Savrans Versuch sowie die Nachschüsse von Blacha abwehren. Es blieb zur Pause beim 1:1, die Partie war zu diesem Zeitpunkt ausgeglichen.

Zur zweiten Hälfte brachte Roelofsen Youngster Max Christiansen für Milorad Pekovic in die Partie und Hansa ging gleich wieder in die Offensive. In der 46. Minute brachte Jakobs eine Flanke scharf in den Strafraum zu Savran, der den Ball nur knapp verpasste. Münster ließ sich aber nicht beeindrucken und kam nach einem Eckball in der 52. Minute zur erneuten Führung durch einen Kopfball von Scherder. Den Rostockern war die Verunsicherung jetzt anzusehen, man bemühte sich den Ball in den eigenen Reihen zu halten, jedoch ohne offensiv Akzente zu setzen. Preußen machte weiter und kam erneut per Eckball zum 1:3. Diesmal traf Benyamina ins Tor von Jörg Hahnel. Aufgegeben hatten sich die Rostocker aber noch nicht, bereits 5 Minuten später traf Julian Jakobs mit einem abgefälschten Schuss zum 2:3-Anschlusstreffer. Im Anschluss gelang Hansa nicht viel, der Spielaufbau war von Fehlern und Unsicherheiten geprägt. Dennoch ergab sich in der 83. Minute die große Möglichkeit zum Ausgleich. Der Münsteraner Grote hatte nach einem Rostocker Eckball den Ball an die Hand bekommen, Schiri Stein entschied auf Gelb-Rot für Grote und Elfmeter für Hansa. Doch Savran ließ die Chance ungenutzt, sein Elfmeter wurde von Masuch pariert, der sich für die richtige Ecke entschieden hatte. Auch in Überzahl schaffte es Hansa nicht, den Gegner unter Druck zu setzen, stattdessen machte Münster in der 88. Minute alles klar. Hansa-Keeper Hahnel misslang ein Abschlag, der genau beim Preußen Kevin Schöneberg landete. Der lief noch einige Meter in Position und schlenzte den Ball anschließend ins lange Eck zur Entscheidung.

Die Rostocker, die mit der Niederlage wohl auch Platz 4 und damit den DFB-Pokal in der kommenden Saison abschreiben können, bleiben also weiterhin sieglos im eigenen Stadion. Die Leistung der Mannschaft wurde von der Negativkulisse von nur 6.500 Zuschauern mit Pfiffen quittiert.

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