Ewald Lienen

Ewald Lienen stand beim FC Hansa zwischen Juli 1997 und März 1999 an der Seitenlinie. Gleich in seiner ersten Saison in Rostock erreichte der Coach mit Spielern wie Dowe, Rehmer und Neuville die beste Bundesliga-Platzierung des Verein und die damit verbundene Teilnahme am UI-Cup. 1999 wurde »Zettel-Ewald« aufgrund einer andauernden Negativserie entlassen. Während seiner Zeit als aktiver Profi haftete ihm das Image als Revoluzzer an. So weigerte er sich zum Beispiel bei Arminia Bielefeld Autogrammkarten zu unterschreiben. Ewald Lienen engagierte sich in der Friedensbewegung und wirkte bei der Friedensliste mit, für die er auch bei den Europawahlen 1984 kandidierte. Im gleichen Jahr erreichte er mit Borussia Mönchengladbach das Finale um den DFB-Pokal 1984, das er gegen den FC Bayern München nach Elfmeterschießen verlor. Seit der Saison 2006/2007 arbeitet Lienen beim griechischen Erstligisten Panionios Athen, erreichte mit ihnen den UEFA-Cup und wurde 2007 in Griechenland als Trainer des Jahres ausgezeichnet. Nach einem Eklat und dem Rauswurf seines Co-Trainer und Schwiegersohns Abder Ramdane, löste er seinen Vertrag in Athen auf.

Daten zur Person

Name:Ewald Lienen
Geburtsdatum:28.11.1953 (68 Jahre)
Geburtsort:Liemke
Nationalität:Deutschland
Größe:178 cm
Position:Cheftrainer
Vereinsmitglied:Von 1997 bis 1999
Cheftrainer (letzte Amtszeit):01.07.1997 bis 06.03.1999 (2 Jahre)
Stationen:DSC Arminia Bielefeld, Borussia Mönchengladbach, DSC Arminia Bielefeld, Borussia Mönchengladbach, MSV Duisburg, CD Teneriffa, FC Hansa Rostock, 1. FC Köln, CD Teneriffa, Borussia Mönchengladbach, Hannover 96, Panionios Athen

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