Sergej Barbarez

Zusammen mit Trainer Frank Pagelsdorf sorgte der in Mostar geborene Sergej Barbarez zuerst bei Union Berlin für Furore. Doch der sportliche Aufstieg von Eisern Union wurde durch die Lizenz-Verweigerung verhindert. Nach dem Wechsel zum FC Hansa schaffte Sergej in Rostock den Durchbruch. Im ersten Jahr hatte der Offensiv-Allrounder noch kleine Anlauf-Schwierigkeiten, doch in der folgenden Spielzeit machte er die namhaften Klubs auf sich aufmerksam. Mit seinem Lieblingstrainer Ewald Lienen und den späteren Nationalspielern Neuville, Beinlich und Rehmer scheiterte er nur knapp an der Qualifikation für den Uefa-Cup. Über Borussia Dortmund kam der Bosnier zum Hamburger SV an und schlug unter seinem alten Coach Pagelsdorf sofort ein. 22 Treffer erzielte er und durfte sich als verdienten Lohn die Torjägerkanone mit Ebbe Sand teilen. Sergej stellte mit 14 Kopfball-Toren in einer Saison sogar einen Bundesliga-Rekord auf und übertraf damit die alte Bestmarke des einstigen Hamburger Kopfball-Ungeheuers Horst Hrubesch gleich um sechs Treffer. 2001 und 2003 wurde Babarez in seinem Heimatland Fußballer des Jahres, 2005 wurde er zum Mann und Sportler des Jahres gekürt und gleichzeitig wurde eine Straße nach ihm benannt.

Daten zur Person

Name:Sergej Barbarez
Geburtsdatum:17.09.1971 (50 Jahre)
Geburtsort:Mostar, Jugoslawien
Nationalität:Bosnien-Herzegowina
Größe:188 cm
Position:Angriff
Rückennummer:14
Vereinsmitglied:Von 1996 bis 1998
Erstes Spiel:10.08.1996
Letztes Spiel:09.05.1998
Stationen:Velez Mostar, Hannover 96, 1. FC Union Berlin, FC Hansa Rostock, Borussia Dortmund, Hamburger SV, TSV Bayer 04 Leverkusen

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