Rostocker bescheren Geißböcken glanzvollen Abschied

Für den FC Hansa Rostock verlief das letzte Auswärtsspiel dieser Saison nicht so wie erhofft. Vor 40.000 Zuschauern im RheinEnergy-Stadion verlor die Hansa-Kogge mit 0:4 (1:0) nicht nur die Bundesligabegegnung gegen einen Absteiger sondern auch ab der 41.

Für den FC Hansa Rostock verlief das letzte Auswärtsspiel dieser Saison nicht so wie erhofft. Vor 40.000 Zuschauern im RheinEnergy-Stadion verlor die Hansa-Kogge mit 0:4 (1:0) nicht nur die Bundesligabegegnung gegen einen Absteiger sondern auch ab der 41. beziehungsweise 45. Spielminute auch René Rydlewicz und Kim Madsen. Beide Rostocker mussten bereits vor dem Halbzeitpfiff vorzeitig aus dem Spiel und dezimierten ihr Team somit herb.

Hansa begann die Partie mit einer sehenswerten Chance von Martin Max, der nur knapp an dem herausstürmenden Alexander Bade scheiterte. Insgesamt eine von wenigen Aktionen bei denen FC-Keeper eingreifen musste. Bade ersetzte Stammtorhüter Stefan Wessels, der verletzt absagen musste. Die Gäste wirkten jedoch ideenlos und schafften sich nur wenig Freiraum. Ein dummes Foul brachte Hansa schon in der ersten Halbzeit in Unterzahl. Routinier René Rydlewicz sah wegen Trikotzupfen die Gelb-Rote Karte. Dies war die Initialzündung für die Kölner. Kurz vor der Pause zeigte sich der FC dann gefährlich vor dem Hansa-Gehäuse. Für den schon geschlagenen Torsteher Mathias Schober klärte Kim Madsen auf der Linie. Was zunächst nach einer gekonnten Abwehr aussah bestätigte sich aber als klares Handspiel. So blieb dem ansonsten schwachen Schiedsrichter Peter Gagelmann keine andere Wahl als auf Elfmeter zu entscheiden. Zudem zückte er die Rote-Karte für den Dänen. Den fälligen Strafstoß versenkte Youngster Podolski in der 45. Minute.

Die blauweißen Rostocker präsentierten sich auch nach der Pause weiter ideenlos. Der völlig freistehende Andrew Sinkalla wurde im Strafraum übersehen und hatte nach einer Flanke vom Ur-Kölner Alexander Voigt keine Probleme und köpfte sicher aus acht Metern ein. Ziel war es nun, das Debakel zu verhindern. Dieses Vorsatz währte jedoch nur kurz. Christian Springer passte genau in den Lauf von Podolski, der alleine auf Schober zulief und sich diese Chance nicht entgehen ließ und sicher zum 3:0 einschob. Nach einer guten Stunde wurde die Partie dann ruhiger. Der FC kam nur noch einmal gefährlich vor das Tor der Hansakogge. Kapitän Dirk Lottner schoss aus circa 25 Metern trocken aufs Tor und ließ Hansa Torwart Schober keine Abwehrmöglichkeit. Nun war sie perfekt die höchste Auswärtsniederlage dieser Saison nach dem Amtsantritt von Juri Schlünz.

Die Hansa-Kogge hat es nun nach dieser Niederlage schwer den einstelligen Tabellenplatz am nächsten Wochenende zu halten, da der VFL Wolfsburg nur noch wegen der schlechteren Tordifferenz hinter den Rostockern auf dem 10. Tabellenplatz rangiert. Zudem sitzen am Samstag René Rydlewicz und Kim Madsen ihre Sperren außerhalb des Spielfeldes ab.

1. Bundesliga 2003/04, 33. Spieltag
1. FC Köln – FC Hansa Rostock 4:0 (0:0)

Rostock: Schober – Möhrle, K. Madsen, Persson, Hill – Tjikuzu (46. Meggle), Lantz (74. Aduobe), Rydlewicz, Maul – Arvidsson (46. Prica), Max.

Tore: 1:0 Podolski (45.), 2:0 Sinkala (56.), 3:0 Podolski (58.), 4:0 Lottner (88.).

Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen).

Rote Karte: K. Madsen (44., Handspiel).

Gelb-Rote Karte: Rydlewicz (41.).

Gelbe Karten: Voigt, Streit, Lottner – Max, Prica, Aduobe.

Zuschauer: 40.000 Zuschauer im RheinEnergie-Stadion in Köln.

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Von Andreas Steinborn

Andreas schrieb zu Bundesliga-Zeiten über unseren FC Hansa.

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