Wie soll es weitergehen?
Soeben ging das Spiel gegen Freiburg im Ostseestadion zu Ende. Was soll ich sagen? Im Moment bin ich (mal wieder) im Arsch. Ich finde HANSA hat über weite Strecken besser gespielt, als (fast) in der ganzen Hinrunde.
Unsere weiß-blaue Hansa-Kolumne von Olaf und die Hansa-Gedankenwelt von Alex.
Soeben ging das Spiel gegen Freiburg im Ostseestadion zu Ende. Was soll ich sagen? Im Moment bin ich (mal wieder) im Arsch. Ich finde HANSA hat über weite Strecken besser gespielt, als (fast) in der ganzen Hinrunde.
Endlich es ist vollbracht! Er hat es geschafft! Zuversicht und große Freude liegt in der Luft! Er ist am Ziel angekommen und ich wünsche ihm alles Gute! Lukas Podolski geht endlich wieder nach Köln… Nein! Barack Obama ist als erster schwarzer Präsident der USA vereidigt! Das lächerliche Kaspertheater um Poldi löst bei mir nur noch ein genervtes Gähnen aus.
Die meisten von euch kennen sicher den Film „Good by Lenin“, die Story mit der DDR-treuen Mutter die erst nach der Wende wieder aus dem Koma erwachte. Diese Geschichte fiel mir ein, als ich am Sonntagabend vom Auswärtsspiel unseres FCH in Augsburg nach Hause kam.
Montag 24. November 2008, 19:57 Uhr: Als ich eben mal wieder hier auf der Website war, stellte ich fest, dass ich mit dieser Kolumne ja eine Woche zu spät bin (ist bestimmt niemandem aufgefallen, oder? Na egal.
Was soll man als HANSA-Fan nach dieser englischen Woche nur denken, schreiben oder meinen? Wenn ich überlege, dass ich letzte Saison noch für die dauerhafte Einführung der „dreimal in 14 Tagen spielen“-Regelung plädierte (erinnert ihr euch? Bochum, Berlin, Stuttgart!), bin ich im Moment dafür, die Winterpause vor zu ziehen.
„HANSA? Neeuun! Koblenz? Nuuul!“ (Ostseestadion), „9:0!!! HANSA ole ole ole“ (SMS an meinen Bruder), „Lechleiter 9 zu 0 – Kegelergebnis hergestellt“ (Hattrick), „sensationelle Show“ (DSF), „Rostock feiert höchsten Sieg der Zweitliga-Geschichte – Rekord-Schützenfest“ (11 Freunde), „TuS schreibt Geschichte – sportlicher Offenbarungseid“ (kicker.
Eigentlich wollte ich mich diese Woche ja darüber aufregen, dass (fast) ganz Fußball-Deutschland nur noch über den FCB redet sobald dieser mal (richtig schön) 2:5 gegen Werder verliert. Aber nach den Ereignissen der letzten Wochen tue ich es jetzt auch, über die Bayern reden: Die Fußballmannschaft verliert in dieser Saison zum dritten Mal (ein 3:3 gegen Bochum, nach einer 3:1 Führung, entspricht einer Niederlage), die CSU ist nicht mehr die „Christliche Einheitspartei Bayerns“ mit 70 Prozent Gewinn bei 98 Prozent Wahlbeteiligung, in Österreich (gehört bekanntermaßen zu Bayern) regiert bald wieder der „Sonnenbank-Flavour-Nazi“ Jörg Haider und die Hypo Real Estate, mit Sitz in der bayerischen Hauptstadt, hat soviel Scheiße gebaut, dass Frau Merkel plötzlich spricht wie anno dazumal Herr Blüm: „Die Spareinlagen sind sicher!“ (Wer es glaubt.
Tja Leude, es ist wieder soweit: der Herbst ist da. Mit all seinen unangenehmen Begleiterscheinungen wie Weihnachtsgebäck im September, abends aus der Kneipe kommen und denken: Man bin ich wieder versumpft, um beim Blick auf die Uhr fest zustellen, dass es erst acht ist und natürlich auf allen TV-Kanälen Berichte über das weltgrößte, organisierte Besäufnis in München.
Während sich die SPD gerade waghalsig versucht vor dem Untergang zu retten und Wolfgang Schäuble einen Rückschlag in Sachen „Überwachungsstaat Deutschland“ hinnehmen musste, bewegen sich die beiden ehemaligen Supermächte USA und Sowjetunion, auf unterschiedliche Weise, in Richtung Vergangenheit: Der russische Marionetten-Präsident redet schon wieder wie in besten Kalter-Krieg-Jahren und die amerikanischen Republikaner probieren für die Präsidentenwahl das (gescheiterte) sowjetische Modell mit dem Altersheim-Politbüro aus.
Und dann ist es endlich wieder soweit: Saisonstart! Der Schal ist gebügelt, die Mütze gewaschen und das HANSA-Shirt gestärkt. Also alles bereit!? Naja nicht ganz, die Premiere-DFL legt das erste Spiel unseres geliebten FC doch gleich mal auf einen Montag.
Es ist wieder soweit: Nachdem das Finale 2004 eher eine Enttäuschung war, stehen sich in diesem Jahr endlich wieder große Fußballnationen im Endspiel gegenüber (ja ja ich weiß, es gibt keine Kleinen mehr.
Nachdem meine letzte Kolumne je nach Lesweise entweder „emotional ehrlich und berührend“ oder „häng dich doch auf du Beule mäßig“ war, habe ich mir gedacht, ich schiebe, vor meiner Kolumnen-Sommerpause, noch eine nach, so als Lebenszeichen.