Hansa-Kogge verliert 0:3 in Nürnberg

Im Vorfeld wurde viel von den angedachten zwei Punkten Rückstand auf den Club, die nach der Sonntagspartie des 28. Spieltags bestehen sollten, gesprochen. Doch was am Ende bleibt ist eine (wohl) nicht mehr aufzuholende Distanz von sechs Zählern auf einen Nicht-Abstiegsplatz sowie gar acht auf den 1.

Im Vorfeld wurde viel von den angedachten zwei Punkten Rückstand auf den Club, die nach der Sonntagspartie des 28. Spieltags bestehen sollten, gesprochen. Doch was am Ende bleibt ist eine (wohl) nicht mehr aufzuholende Distanz von sechs Zählern auf einen Nicht-Abstiegsplatz sowie gar acht auf den 1. FC Nürnberg. Mit einem klaren 3:0-Heimerfolg machten sich die Franken hingegen zum Saison-Ende etwas Luft im Abstiegs-Strudel.

Bei den weißblauen Gästen, bei denen Persson und Litmanen gegenüber dem Mainz-Spiel in der Startelf standen, ging gleich deren erste Aktion nach dem Anpfiff verloren. Im Anschuss entwickelte sich eine auf beiden Seiten kämpferisch und energische geführte Partie. Das erste Achtungszeichen setzte Nürnbergs Cantaluppi (25.) mit einem sehenswerten Freistoß an die Querlatte. Nur wenig später zeigten auch die Norddeutschen in Person von Jari Litmanen dass sie einen gepflegten Ball spielen können, ein gefährlicher Durchbruch bis vor den gegnerischen Kasten gelang jedoch kaum. Nach einer knappen halben Stunde kamen die Cluberer dann auf touren. Erst verfehlte ein Mintal-Schuß aus 20 Metern nur knapp das Ziel ehe Wagenfeld einen Freistoß über die Mauer zirkelte, welchen Schober glänzend parierte. Auch die anschließende Ecke brachte Gefahr aus Nahdistanz, doch der gut aufgelegte Schlussmann der Hanseaten konnte bis zum Pausenpfiff einen Gegentreffer vorerst verhindern.

Im zweiten Durchgang kamen die Weißblauen gleich besser aus der Kabine. Grund zu jubeln ergab sich auch, doch nur für kurze Zeit. Denn Schiedsrichter Lutz-Michael Fröhlich legte in der 56. Spielminute die lästige und umstrittene Abseitsregel zu ungunsten der Rostocker aus. Einen Fernschuss von Michael Hartmann konnte Keeper Schäfer nur abprallen lassen, während dessen Jari Litmanen, der beim Torschuss im passiven Abseits stand, den Abpraller nur einschieben brauchte. Statt der Führung gab es nur Minuten später Ernüchterung auf der anderen Seite. Nürnbergs Wagenfeld sorgte mit einem Schuss aus circa 25 Meter urplötzlich für die Club-Führung. Zehn Minuten darauf klingelte es ein zweites Mal im Kasten der Kogge. Dabei verwertete Tob-Goalgetter Mintal eine Kopfball-Verlängerung vom eingewechselten Aidoo per Kopf zum 2:0. Als beste Möglichkeit der Hanseaten konnte sich daraufhin lediglich der stramme 30-Meter-Fernschuss vom Dänen Thomas Rasmussen vermerken lassen. Den Schlusspunkt setzten wiederum die Gastgeber, wobei Wagenfeld glänzend frei gespielt alleine auf Keeper zulief und zum 3:0-Endstand vollendete.

1. Bundesliga, 2004/05, 28. Spieltag
1. FC Nürnberg – FC Hansa Rostock 3:0 (0:0)

Rostock: Schober – Hartmann, Möhrle, Hill, Maul (46. Vorbeck) – Lantz, Persson (65. Allbäck) – T. Rasmussen, Litmanen, Prica – di Salvo (73. Rydlewicz).

Tore: 1:0 Wagefeld (59.), 2:0 Mintal (68.), 3:0 Wagefeld (88.).

Schiedsrichter: Lutz-Michael Fröhlich (Berlin).

Gelbe Karten: Nikl, Daun, Cantaluppi, Aidoo, Kießling – keine.

Zuschauer: 32.855 im Frankenstadion.

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Von Martin

Martin ist seit den 1990ern Hansa-Fan und gründete 2001 das Online-Magazin HANSA NEWS, welches er bis heute betreibt.

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