Blitzstart führte zu erstem Saisonsieg

Der FC Hansa Rostock hat seine schwarze Serie beendet. Am 5. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga fuhren die Hanseaten vor 13.000 Zuschauern im Ostseestadion den ersten Saisonsieg ein. Die Tore der Hausherren erzielten Kapitän René Rydlewicz und Marcel Schied.

Der FC Hansa Rostock hat seine schwarze Serie beendet. Am 5. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga fuhren die Hanseaten vor 13.000 Zuschauern im Ostseestadion den ersten Saisonsieg ein. Die Tore der Hausherren erzielten Kapitän René Rydlewicz und Marcel Schied.

Start nach Maß für den FC Hansa, der Uhrzeiger hatte gerade mal eine Umdrehung absolviert, da hatte Rydlewicz bereits getroffen. Der Kapitän setzte sich im Strafraum auf der rechten Seite gegen Maaß durch und ließ SC-Keeper Kruse keine Chance. Und die Hanseaten machten weiter sofort Druck. Magnus Arvidsson (3.), Rade Prica (4.) und Schied (6.) hatten weitere gute Möglichkeiten nahezu im Minutentakt. Während Hansa das Spiel dominierte, fanden die Paderborner einfach nicht in die Partie.

In der Folgezeit aber fingen sich die Gäste, die von knapp 35 Anhängern unterstützt wurden. Sie konnten sich etwas vom Hansa-Druck befreien, gefährliche Aktionen vor dem Hansa-Tor waren allerdings Mangelware. Die Rostocker waren weiter klar besser, was fehlte war Tor Nummer zwei. Enrico Gaede (24.), Gledson (28.) und Prica (30.) scheiterten zunächst. Es war schwer für die Hanseaten, die vielbeinige Paderborner Abwehr zu überwinden, mit bis zu acht Feldspielern erwehrte sich der Aufsteiger der Hansa-Angriffe. Mit dem 1:0 aber ging es in die Pause, kurz vor dem Pfiff scheiterte Prica noch einmal.

Der SC Paderborn kam wesentlich aggressiver aus der Kabine, diktierte das Geschehen auf dem Feld. Die Hansa-Abwehr geriet jetzt etwas unter Druck und zeigte sich anfälliger. Trainer Frank Pagelsdorf reagierte und brachte für den etwas überforderten und bereits mit einer gelben Karte belasteten Kai Bülow Neuzugang Miso Brecko. Für Arvidsson sollte Antonio Di Salvo mehr Akzente im Angriff setzen, denn nicht nur die Zuschauer hatten das Gefühl, das 1:0 stand auf des Messers Schneide. Auch wenn die Paderborner nicht die wirklich „dicken“ Torchancen hatten, war die Sicherheit der Hansa-Aktionen verflogen. Die Rostocker aber wollten das zweite Tor. Frühzeitig wurde der Gegner attackiert und das recht erfolgreich. In der 65. Minute „beißt“ Schied den Ball auf Höhe der Mittellinie ab, bedient Rydlewicz. Der Ball aber geht vorbei. Wenige Minuten später aber ist der Ball im Netz. Nach einem Eckball von Michael Hartmann bekommen die Paderborner den Ball nicht aus dem Strafraum, Gledson setzt nach und bringt die Kugel irgendwie zu Schied, der aus Nahdistanz zum 2:0 trifft.

Doch sicher sind die drei Punkte noch nicht, Paderborn gibt sich nicht geschlagen. In der 74. Minute haben die Gäste ihre erste echte Möglichkeit, nach einem Eckball trifft der eingewechselte Brinkmann den Ball per Kopf nicht richtig. Aber auch der FC Hansa hat seine Möglichkeiten, Prica lässt in der 82. Minute einmal mehr eine große Möglichkeit verstreichen. Am Ende aber soll es reichen. Hansa holt die ersten drei Punkte und verschafft sich damit ein sehr wichtiges Erfolgserlebnis.

2. Bundesliga 2005/06, 5. Spieltag
FC Hansa Rostock – SC Paderborn 07 2:0 (1:0)

Rostock: Schober – Hartmann, Gledson, Bülow (57. Brecko), Pohl – Maul (89. Löw), Gaede – Rydlewicz, Arvidsson (57. di Salvo), Prica – Schied.

SC Paderborn: Kruse – Fall (V), Bollmann, Becker, de Graef , Dragusha (76. Schüßler), Maaß (25. Dogan, 46. Brinkmann), Gouiffe á Goufan, Ndjeng, Schulp, Müller.

Tore: 1:0 Rydlewicz (2.), 2:0 Schied (70.).

Schiedsrichter: Peter Sippel (München).

Zuschauer: 13 000 im Rostocker Ostseestadion.

Gelbe Karten: Bülow, M. Hartmann, Maul, Prica – Fall.

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Von Olaf Jenjahn

Olaf Jenjahn war jahrelang Autor und berichtete bei uns aus dem Ostseestadion über die Profis des FC Hansa.

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